Nachfrage nach Tablets und Notebooks geht in Deutschland zurück
Während der weltweite Smartphonemarkt immer noch stark wächst, sieht es bekanntlich beim Tabletmarkt anders aus. Dieser schrumpft schon seit dem letzten Jahr und gleichzeitig gibt es auch eine verstärkte Konkurrenz aus China, sodass Apple beispielsweise seit etwa einem Jahr mit sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen hat.
Auch in Deutschland sieht die Sache nicht anders aus, als im globalen Mittel. Das zeigen die aktuellen Daten der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), wie Statista berichtet. Hier ist ein Rückgang der Tablet-Verkaufszahlen festzustellen. So nahmen die Absätze im letzten Quartal um 14% auf 1,2 Millionen Geräte ab.
Auch die Absätze von Notebooks sinken. Im Zeitraum Juli-September dieses Jahres wurden 1,1 Millionen Geräte verkauft, was gegenüber dem dritten Quartal 2014 einen Rückgang von 7% entspricht. Damit liegen die Notebookverkäufe in Deutschland wieder unter denen der Tablets, was schon seit dem 2. Quartal 2013 so ist.
Die Gründe für den wieder schrumpfenden Tabletmarkt sind vielfältig. Einerseits ist dieser schon gesättigt, weil Kunden nicht so oft neue Tablets und Notebooks kaufen, sondern nur alle paar Jahre. Andererseits übernehmen große Smartphones immer mehr der Funktionen von Tablets und sogar teilweise von Notebooks, sodass eine Konkurrenz entsteht.
Apples Ansatz die iPad-Verkaufszahlen anzukurbeln ist bekanntlich das iPad Pro. Dieses ist deutlich größer als herkömmliche Tablets mit 7-10" Displays und erst recht größer als Smartphones. Gleichzeitig sollen der Apple Pencil und die für ein Tablet sehr leistungsfähige Hardware einen zusätzlichen Kaufanreiz darstellen.
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