iPad der 12. Generation: Update erst 2027 mit KI-Chip

Apple plant die nächste Generation des günstigen iPads erst für das kommende Jahr. Statt einer schnellen Überarbeitung setzt das Unternehmen auf eine fundamentale Aufrüstung der Technik, um das Gerät für künstliche Intelligenz fit zu machen. Während sich am äußeren Erscheinungsbild wahrscheinlich nichts ändert, sorgen neue Komponenten für mehr Leistung. Interessenten müssen sich daher noch etwas gedulden, bevor das Einstiegs-Tablet auf den Markt kommt.
KI-Chip und mehr Speicher
Das Herzstück des Nachfolgers wird voraussichtlich ein moderner A18- oder A19-Prozessor sein. Beide Modelle basieren auf der effizienten 3-Nanometer-Technologie und liefern die nötige Rechenpower für Apples KI-Features. Der aktuelle A16-Chip im jetzigen Modell ist für diese Aufgaben technisch nicht ausgelegt. Um die KI-Dienste nutzen zu können, reicht der Chip allein nicht aus. Apple muss den Arbeitsspeicher von den bisherigen sechs auf acht Gigabyte erweitern. Erst diese Kombination aus leistungsstarkem Prozessor und mehr RAM erfüllt die Voraussetzungen für Apple Intelligence.
Bewährtes Design bleibt erhalten
Wer ein neues Modell erwartet, das optisch revolutionär ist, muss enttäuscht werden. Das Gehäuse des iPad der 12. Generation wird höchstwahrscheinlich identisch zum Vorgänger ausfallen. Es bleibt beim bewährten 11-Zoll-Format mit den charakteristisch breiten Rahmen um das Display. Auch die Touch-ID im Seitenknopf und der Anschluss vom Typ C ändern sich nicht. Beim Bildschirm setzt Apple weiterhin auf ein nicht laminiertes Panel ohne ProMotion-Funktion. Diese bewusste Entscheidung senkt die Herstellungskosten und hält das Gerät im unteren Preissegment.
Moderne Vernetzungstechnik
Bei der Konnektivität könnte Apple jedoch deutliche Fortschritte einbauen. Gerüchten zufolge ist ein eigener N1-Connectivity-Chip für das Budget-Modell geplant. Zu den möglichen Neuerungen zählen:
- Wi-Fi 7 für höhere Übertragungsraten,
- Bluetooth 6 für stabilere Verbindungen,
- Thread-Netzwerke zur Steuerung von Smart-Home-Geräten.
Ob dieser Chip tatsächlich Einzug hält, bleibt noch ungewiss. Parallel arbeitet Apple an einem eigenen Mobilfunk-Modem, das den Stromverbrauch senken und die Akkulaufzeit verbessern soll.
Preisstabilität und Startzeitpunkt
Der Starttermin hat sich gegenüber früheren Spekulationen nach hinten verschoben. Statt noch in diesem Jahr ist nun das erste Quartal 2027 als Release-Zeitraum im Gespräch. Beim Preis rechnet Apple mit keiner Änderung. Der aktuelle Einstiegspreis von 449 Euro für 128 Gigabyte Speicher dürfte Bestand haben. Die gestiegenen Kosten für die neuen Komponenten wiegen schwer genug, um Preissenkungen zu verhindern. Für Käufer, die nicht dringend auf das Gerät angewiesen sind, lohnt es sich also, abzuwarten.
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