Netflix erhöht die Preise in den USA um bis zu 20 Prozent
Der Preis für Netflix-Abos in Deutschland könnte in Zukunft deutlich höher liegen. In den Vereinigten Staaten hat der Streaminganbieter seine Preise angepasst. Kunden dort müssen für neue Abos knapp 20 Prozent mehr bezahlen als bisher.

Im Moment kostet das teuerste Netflix-Abo bei uns 13,99 Euro für die maximale Anzahl an Geräten und Streams in Ultra-HD. Das mittlere Preismodell bietet Streams in HD auf zwei Geräten gleichzeitig für 10,99 Euro. Für nur 7,99 Euro erhält man wie bei den anderen beiden Abo-Varianten Zugriff auf alle Filme und Serien, man kann Inhalte aber nur auf einem Gerät gleichzeitig schauen und bekommt keine Highdefinition-Videoqualität.
Die Preise für Netflix-Abonnements sind in den USA generell günstiger als hierzulande. Vor wenigen Tagen gab es dort jedoch eine Preisanpassung für Neukunden: Das Basis-Abo kostet jetzt neun statt acht Dollar, für das Standard-Abo werden 13 statt elf Dollar fällig und das Premium-Paket wird jetzt für 16 statt 14 Dollar angeboten. Bestandskunden sind von der Anpassung im Moment noch nicht betroffen; die Preissteigerung gilt für Kunden mit bestehendem Abo erst ab dem zweiten Quartal.
Für den deutschen Markt hat Netflix zwar noch keine Preissteigerung angekündigt, es wurde jedoch vermehrt beobachtet, dass Neukunden beim Buchen von Tarifen unterschiedliche Preise angezeigt bekommen. So wurde zum Beispiel der Premium-Tarif mit Zugang zu UHD-Streams statt der üblichen 13,99 Euro schon testweise für 15,99 bis hin zu 17,99 Euro angeboten. Netflix wollte anscheinend ausprobieren, wie viel die Deutschen bereit sind für den Dienst zu bezahlen und bei welchem Betrag der Buchungsvorgang abgebrochen wird.
Erst Ende Dezember geriet Netflix in die Schlagzeilen als bekannt wurde, dass Neukunden das Streamingangebot nicht mehr via iTunes bezahlen können.
Wer Netflix noch nicht ausprobiert hat, kann sich bei der Neuanmeldung über die App oder im Web-Client einen kostenlosen Testmonat sichern.





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