Neue Hardware: Apple registriert in der Eurasischen Wirtschaftsunion zehn neue iPads & Macs
Schon öfter wurden Informationen zu neuer Apple-Hardware vorab bekannt weil der Konzern die Geräte vor dem Verkaufsstart bei der eurasischen Regulierungsbehörde anmelden musste. Jetzt hat Apple bei der Behörde zehn neue Geräte registriert.

Die Anmeldung neuer Produkte läuft normalerweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab. Die für den eurasischen Markt und Russland zuständige Regulierungsbehörde veröffentlicht jedoch alle Neuanmeldungen, was auch ein so großer Konzern wie Apple nicht verhindern kann. Ohne diese Zulassung darf Apple kein neues Smartphone oder Tablet auf diesen Märkten verkaufen.
In der Vergangenheit war die Auflistung neuer Geräte der Eurasischen Wirtschaftsunion stets eine gute Quelle wenn man vor der offiziellen Ankündigung über neue Apple-Produkte informiert sein wollte. So wusste man beispielsweise im letzten Jahr schon Wochen vor der Ankündigung seitens Apple vom neuen iPad Pro, das auf der WWDC 2017 vorgestellt wurde. Auch neue Macs konnte man so schon vor dem Releasetermin identifizieren. Allerdings zündet Apple mit einer Anmeldung bei der eurasischen Regulierungsbehörde auch gerne Nebelkerzen, indem man wie im Frühjahr diesen Jahres z. B. ein iPhone anmeldet das dann nicht erscheint. Konkret ging es im ersten Quartal um die Registrierung eines iPhones das der Nachfolger des iPhone SE sein sollte.
Apple hat nun bei der Behörde fünf neue Geräte registriert. Als Betriebssysteme wurden iOS 11 und macOS 10.13 angegeben, woraus sich schließen lässt dass es iPads und Mac-Computer sind. Apple hat folgende Modellnummern eintragen lassen: A1876, A1934, A1979, A2013 und A2014 bei den iPads und A1931, A1932, A1988, A1989 sowie A1990 bei den Macs. Konkret könnte es sich bei den Geräten um ein günstiges MacBook Air für Einsteiger, ein MacBook Pro 2018 sowie ein neues iPad Pro mit Face ID handeln.
In der Vergangenheit vergingen immer nur wenige Monate von der Registrierung bei der eurasischen Behörde bis zur Präsentation. Das Zeitfenster bis zur nächsten Keynote im Herbst beträgt nur noch zwei Monate, es könnte also sein dass die den zehn Geräte tatsächlich die mit Spannung erwartete Hardware für die 2018er-Präsentation sind.
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