Neue MacBook Pro: Phil Schiller äußert sich zum fehlenden SD-Kartenleser
Die neuen MacBook Pro wurden letzten Donnerstag auf der Keynote vorgestellt wie immer haben sich die meisten Gerüchte bewahrheitet. Die beiden Topmodelle mit 13" und 15" Displays haben statt der Funktionstasten eine OLED-Touchbar mit Fingerabdrucksensor. Auch die neuen USB-C-Anschlüsse sind an Bord, die gleichzeitig auch als Thunderbolt 3-Anschlüsse fungieren.
Insgesamt vier dieser Anschlüsse haben die beiden Topmodelle, dazu eine Klinkenbuchse für 3,5mm-Stecker. Was aber fehlt, ist ein SD-Kartenleser. Das gefällt wiederum nicht jedem, speziell solchen Nutzern nicht, die sich an den Standard gewöhnt haben und diesen regelmäßig nutzen. Der Klinkenanschluss für Kopfhörer wurde aber wie gesagt beibehalten, während dieser bei den aktuellen iPhones nicht mehr vorhanden ist.
Neben der Unzufriedenheit sorgt das teilweise auch für etwas Unverständnis. Diesbezüglich hat sich nun Apples Marketingchef Phil Schiller in einem Interview zu Wort gemeldet und Apples Entscheidungen erläutert. Den SD-Kartenleser hält Schiller eher für unpraktisch, da die Speicherkarte immer etwas heraus schaut. Wichtiger ist aber, dass es einen Konkurrenzkampf zwischen SD und CompactFlash gibt, sodass Apple mit einem SD-Slot sowieso nicht alle Nutzer zufrieden stellen kann.
Daher sei ein passender Adapter für den jeweils benötigten Standard die bessere Lösung. Gleichzeitig unterstützen immer mehr Digitalkameras und andere Geräte drahtlose Datenübertragung, sodass die Notwendig für Speicherkarten immer mehr zurückgeht. Was aber den Klinkenanschluss für Kopfhörer angeht, so sei dieser einfach viel zu weit verbreitet, um auf diesen bei einem Pro-Gerät verzichten zu können, so Schiller gegenüber The Independent, wie 9To5Mac berichtet.
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