Neues Patent von Apple zeigt vierfach faltbares iDevice
Apple hat gestern vom United States Patent and Trademark Office (USPTO) 85 neue Patente zugesprochen bekommen. Eines davon zeigt einen mehrfach gefalteten Bildschirm, der für viele Arten von iDevices denkbar wäre - unter anderem auch für ein faltbares iPhone.

2019 scheint das Jahr der faltbaren Smartphones zu werden. Nachdem Samsung und Huawei zum Jahresbeginn bereits die ersten faltbaren Geräte vorgestellt haben, liefern auch Designer auf der ganzen Welt frische Ideen und Konzepte. Nahezu wöchentlich erscheinen zum Beispiel neue Konzepte und Renderings, die ein faltbares iPhone präsentieren.
Bei Apple kommt jetzt offiziell Bewegung in das Thema: Dem iPhone-Hersteller wurde vom USPTO jetzt ein Patent erteilt, das Anfang 2018 eingereicht wurde. Die schematischen Zeichnungen der Patentschrift zeigt ein Device, das sich mehrfach falten lässt. Auf einem der Bilder sieht man ein Display mit vier Faltstellen, bei dem es sich um ein faltbares iPad oder sonstiges iDevice handeln könnte.
Im Gegensatz zu den aktuellen Produkten der Konkurrenz, bietet das gezeigte Gerät Bildschirme über die kompletten Außenflächen. Im auseinandergefalteten Zustand könnte das Display also auf der Vorder- und Rückseite Bilder, Videos oder andere Informationen anzeigen. Die Oberfläche besitzt laut dem Patentantrag eine Schutzschicht, die wahrscheinlich aus dem leider noch nicht verfügbaren, extrem biegbaren Gorilla Glass besteht. Zudem sieht man kein Scharnier, das beispielsweise bei Testgeräten des Galaxy Fold von Samsung zu Defekten führte.
So wie das Display im Patentantrag von Apple dargestellt wird, muss es natürlich nicht zwangsläufig auf den Markt kommen. Es wäre auch möglich, dass Apple die patentierte Technologie mit nur einer Faltnaht in einem faltbaren iPhone zum Einsatz bringt. Darüber hinaus kann man nicht zwingend von fest integrierten Faltstellen ausgehen, da man das Display nicht nur an den gezeigten Stellen, sondern durchaus beliebig falten könnte.
Experten gehen jedoch davon aus, dass wir vor Ende 2020 nicht mit einem faltbaren iPhone rechnen können.
Passend zum Thema:
- iPhone FOLD - Neues Konzept zeigt faltbares iPhone mit 8,3 Zoll Display
- iPhone Z: Konzept aus Russland zeigt zweifach faltbares iPhone
- Test nicht bestanden: Mehrere Displays des Samsung Galaxy Fold schon nach wenigen Tagen defekt
- iPhone X Fold: Neues Konzept zeigt beeindruckende Bilder eines faltbaren iPhones
- Apple-Zulieferer Corning arbeitet an faltbarem Glas für Smartphones
- Faltbares iPhone: Interessantes Konzept-Design zeigt iPhone X Fold



Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Apple aktualisiert Support-Anleitungen für gestohlene iPhones
Apple hat seine offiziellen Anleitungen für den Fall eines Diebstahls überarbeitet. Besonders die Warnung vor Kontaktinfos auf dem Sperrbildschirm und neue Hinweise zum Verlustmodus sind relevant für Betroffene.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.