OLED-Displays: Apple steht angeblich kurz vor dem Vertragsabschluss mit Zulieferern
OLED-Displays gehörten zu den beliebtesten Diskussionsthemen in der Apple-Gerüchteküche der letzten Wochen. Es wird spekuliert, dass Apple etwa ab 2018 bei den iPhones auf diese Displaytechnologie umsteigen werde. Als Zulieferer wurden dabei LG, Samsung Display sowie Japan Display erwähnt.
Nun berichtet auch Reuters zu dem Thema und bezieht sich dabei auf die Elektronik Times. Dem Bericht zufolge stehe Apple kurz vor einem Vertragsabschluss mit den beiden südkoreanischen Herstellern LG und Samsung Display, was zum Nikkei-Bericht vom Ende des November passt. Dafür planen beide Unternehmen eine Investition von umgerechnet 12,8 Milliarden US-Dollar und Apple werde wahrscheinlich bei der Finanzierung mithelfen.
Damit scheinen die Gerüchte der vergangenen Wochen bestätigt zu sein. Wie wir schon in vorherigen Beiträgen zu dem Thema erklärt haben, besitzen beide derzeit gängigen Displaytechnologien ihre Vor- und Nachteile. Ein Vorteil von OLED-Displays ist der sehr hohe Kontrast, da schwarze Bereiche des Bildes nicht leuchten, während bei LCD-Displays immer etwas Hintergrundlicht durchscheint.
Ein weiterer Vorteil besteht in der Energieeffizienz, da dunkle Bereiche des Bildes weniger Energie benötigen. Bei vielen Anwendungen relativiert sich dieser Vorteil jedoch, da die dargestellten Inhalte auf dem Display in der Regel wenig dunkle Bereiche aufweisen. Ein Nachteil von OLEDs ist derzeit immer noch ihre vergleichsweise geringe Lebensdauer, was speziell die blauen Lichtpunkte betrifft.
So findet nicht nur eine Farbverschiebung statt, es können sich auch Einbrenneffekte auf dem Display zeigen. Leuchtet z.B. an der selben Stelle immer ein bestimmtes Logo, so werden die Lichtpunkte dort stärker beansprucht und verlieren so gegenüber dem Rest des Displays an Helligkeit. Die Folge ist, dass sich das Logo gewissermaßen in das Display einbrennt.Das könnte dich auch interessieren
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