OS X wird bald möglicherweise macOS heißen
Seit etwa 16 Jahren trägt Apples Mac-Betriebssystem die Bezeichnung OS X sowie die dazugehörige Versionsnummer und den jeweiligen Codenamen, den das Unternehmen ausgewählt hat. Genau genommen hieß das Betriebssystem dabei von 2000 bis 2012 Mac OS X, bis Apple dann vor etwa 4 Jahren Mac aus dem Namenskürzel wegließ.
Wie es nun aussieht, plant Apple wieder eine Namensvergabe für das Mac-Betriebssystem, welche sich an den anderen Bezeichnungen iOS, watchOS sowie tvOS orientiert. So findet sich in der aktuellen Version OS X 10.11.4 eine Datei mit der Bezeichnung „FUFlightViewController_macOS.nib“, die zur Programmierumgebung FlightUtilities-Frameworks gehört, wie MacMagazine berichtet.
Demnach wird Apple wohl das Mac-Betriebssystem in macOS umbenennen, was sich dann auch zu den anderen Betriebssystemen von Apple gut einreihen wird. Wann Apple diesen Schritt vollzieht, ist aber natürlich derzeit unklar. Möglicherweise wird Apple diese Umbenennung im Sommer auf der WWDC bekannt geben. Auf der Keynote der Entwicklerkonferenz stellt Apple nämlich traditionell die hauseigenen Softwareneuheiten vor, die dann im nachfolgenden Herbst immer als finale Versionen erscheinen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apple.

Apple behebt die macOS Screen Sharing-Schwachstelle CVE-2026-65400
Apple hat eine kritische macOS Screen Sharing-Schwachstelle über drei Versionen hinweg gepatcht. CVE-2026-65400 erlaubte Fernzugriff ohne Anmeldung.

macOS-Sicherheitsupdate für Sonoma, Sequoia und Tahoe
Apple liefert ein macOS-Sicherheitsupdate für Sonoma, Sequoia und Tahoe aus. Die Patches kommen ohne Beta-Phase und nur neun Tage nach dem letzten Release.

Meta startet Muse Code KI-Agent für Mac und Linux
Muse Code ist der neue KI-Agent von Meta für macOS und Linux. Der Contributor-Tarif tauscht Code-Daten gegen stark reduzierte Kosten.

Drei WebKit-Lecks umgehen Proxy und iCloud Private Relay auf iOS und macOS
Drei Schwachstellen in Apples WebKit-Motor können die echte IP-Adresse und DNS-Abfragen von Nutzern preisgeben, die auf Proxy- oder Tor-Verbindungen setzen. VPN-Nutzer bleiben von den Lücken verschont.

Virtual Mac on iPad: macOS als Jailbreak-VM auf M1- und M2-Tablets
Das Open-Source-Projekt Virtual Mac on iPad installiert macOS als virtuelle Maschine auf kompatiblen iPads. Voraussetzung ist ein Jailbreak auf älteren iPadOS-Versionen sowie ein M1- oder M2-Chip.

Claude Cowork auf Mac: KI-Agent bricht aus Sandbox aus und greift auf alle Dateien zu
Sicherheitsforscher haben eine kritische Schwachstelle in Anthropics KI-Tool Claude Cowork entdeckt, die unbegrenzten Zugriff auf Mac-Daten ermöglichte. Anthropic hat gepatcht, aber lokale Nutzer müssen sich manuell absichern.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.