PayPal: Unterstützung für Apple Pay und "Tap to Pay" - vorerst jedoch nur in den USA
Im Rahmen der Quartalskonferenz hat PayPal bekanntgegeben, dass man sich schon bald Apple Pay anschließen will. Die Integration erfolgt allerdings zuerst nur in den USA.

Das iPhone zur Zahlungsabwicklung für Einkäufe des täglichen Geschäfts oder beim Shoppen im Internet zu verwenden, erfreut sich immer wachsender Beliebtheit. Die Hinterlegung entsprechender Kredit- oder Debitkarten ist im Handumdrehen erledigt und auch für Laien unkompliziert durchführbar.
Als Apple Pay im Jahr 2018 in Deutschland eingeführt wurde, sah die Situation dagegen noch anders aus. Viele Banken und Zahlungsdienstleister legten eine komplette Weigerungshaltung an den Tag oder versuchten eigene Lösungen zu etablieren.
Inzwischen ist Apple Pay bei vielen großen Dienstleistern angekommen und etabliert. Schon bald wird sich ein weiterer großer Name aus dem Finanzsektor Apple Pay anschließen.
PayPal: Unterstützung für Apple Pay und Tap to Pay
Im kommenden Jahr werden Verbraucher in den USA erstmals in der Lage sein, PayPal via Apple Pay zu nutzen. Die Abwicklung erfolgt über eine von Venmo ausgegebene Kreditkarte. Im aktuellen Quartalsbericht im Bereich der strategischen Ausrichtung beschreibt PayPal, wie Apple Pay in das Geschäft aufgenommen werden soll:
"Nächstes Jahr werden US-Kunden in der Lage sein, Kredit- und Debitkarten der Netzwerkmarken PayPal und Venmo zur Apple Wallet hinzuzufügen und überall dort zu verwenden, wo Apple Pay akzeptiert wird."
Darüber hinaus soll "Tap to Pay" zur Nutzung des iPhones als mobiles Kassensystem ebenfalls ab 2023 unterstützt werden. Das Verfahren eignet sich vor allem für kleinere Unternehmen, die aufgrund der hohen Kosten auf umfangreiche Kassensysteme verzichten. Für die Abwicklung von Zahlungsvorgängen ist lediglich ein iPhone sowie die Anbindung an ein digitales Kassen- und Zahlungssystem erforderlich:
"Durch die Nutzung der Tap to Pay-Technologie von Apple auf dem iPhone werden US-Händler bald in der Lage sein, kontaktlose Debit- oder Kreditkarten und mobile Geldbörsen, einschließlich Apple Pay, mit einem iPhone und der iOS-App von PayPal oder Venmo zu akzeptieren."
Zu Beginn werden ausschließlich Kunden und Händler in den USA PayPal über Apple Pay integrieren können. Ob die Erweiterung auch für den europäischen Raum geplant ist, ist bislang nicht bekannt.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

Apple aktualisiert Support-Anleitungen für gestohlene iPhones
Apple hat seine offiziellen Anleitungen für den Fall eines Diebstahls überarbeitet. Besonders die Warnung vor Kontaktinfos auf dem Sperrbildschirm und neue Hinweise zum Verlustmodus sind relevant für Betroffene.

Preiserhöhung für alle Apple-Geräte steht kurz bevor
Tim Cook hat bestätigt, dass die Listenpreise für Apples Hardware-Portfolio steigen werden. Insider warnten bereits, dass die Anpassungen wegen einer DRAM-Krise in den kommenden Wochen greifen könnten.

Tim Cook warnt vor Preisanstiegen bei Apple-Geräten
Apple-CEO Tim Cook hat in einem Interview mit dem Wall Street Journal eingeräumt, dass das Unternehmen die Kunden nicht mehr vor explodierenden Hardware-Preisen bewahren kann. Ab Herbst 2026 müssen Verbraucher mit spürbar höheren Kosten für neue Geräte rechnen.

iOS 27 Developer Beta: Installation ohne Entwickler-Abo und erste Fakten
Apple stellt die erste Developer Beta von iOS 27 bereit und verzichtet auf die bisher nötige Entwicklergebühr. Die Installation läuft fortan kostenlos über die eigene Apple-ID.

iOS 27: Jede Menge Performance-Optimierungen für das iPhone
Apple hat sich auf die Performance-Optimierungen bei iOS 27 konzentriert. Das Update macht App-Starts, AirDrop und die Fotos-App spürbar schneller und unterstützt Geräte ab dem iPhone 11.

iOS 27: GymKit für iPhone und AirPods Pro 3
Apple bringt mit iOS 27 die GymKit-Funktion erstmals auf das iPhone. Zusammen mit den AirPods Pro 3 entsteht so eine präzise Alternative zur Apple Watch am Fitnessgerät.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.