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Produktionskosten: Apple übt Druck auf Auftragsfertiger aus

Laut einem Digitimesbericht übt Apple neuerdings verstärkt Druck auf seine Zulieferer und Auftragsfertiger aus, damit diese die Kosten für die Herstellung und Komponenten des iPhones senken.
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AppTickerTeam
10.07.20162 Min. Lesezeit
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Die Verkaufszahlen des iPhones gehen bekanntlich zurück, nachdem Apple diese vorher mit der Einführung des iPhone 6 und iPhone 6 Plus deutlich ausbauen konnte. Nachdem das größere Display nichts mehr Besonderes ist, ist Apple gezwungen Neuerungen zu liefern, wobei es in diesem Jahr mit dem iPhone 7 nicht wirklich der Fall sein soll. Gleichzeitig generiert Apple mit dem iPhone den Großteil seiner Gewinne, wodurch diese nun infolge der zurückgehenden Verkaufszahlen ebenfalls zurück gehen.

Um weiterhin so profitabel zu sein wie vorher, muss sich Apple also nun neue Geschäftsfelder erschließen und natürlich auch die Smartphone-Sparte wieder irgendwie ankurbeln. Einer von Apples Plänen ist laut einem aktuellen Digitimes-Bericht die Gewinnspanne bei den iPhones zu steigern, und dazu übt Apple Druck auf seine Zulieferer und Auftragsfertiger wie Foxconn und Pegatron aus. Dazu schließt Apple neue Verträge mit weiteren Zulieferern und Auftragsfertigern ab, um die bisherigen Partner zu Preissenkungen zu bewegen.

Ein genanntes Beispiel sind die Kameramodule, die Apple mittlerweile nicht nur von Largan sondern auch japanischen Unternehmen Kantatsu fertigen lässt. Was die Auftragsfertigung angeht, arbeitet Apple mittlerweile auch mit Wistron zusammen, der laut einem Digitimes-Artikel vom Februar einen Teil der Produktion des iPhone SE übernimmt und später in diesem Jahr auch einen Teil der iPhone 7 Plus fertigen soll.

Wie die niedrigeren Preise von den Zulieferern und Auftragsfertigern umgesetzt werden sollen, geht aber trotzdem nicht aus dem Artikel hervor. Schon jetzt hat Apple eine größere Gewinnspanne als die Konkurrenz bei den Smartphones, da die iPhones vergleichsweise teuer verkauft werden.

So betragen beispielsweise die Material- und Herstellungskosten der beiden aktuellen iPhones 212 und 236 US-Dollar in der 16GB-Version, wobei die mit Abstand teuerste Komponente das 3D-Touch-Display mit 52 Dollar ist. Die Kosten für die Montage und Tests werden von den Marktanalysten von IHS Technology auf 4,50 Dollar geschätzt.

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