Sony erhöht die Produktion an 3D-Kamerasensoren da Apple höheres Interesse zeigt
Sony erhöht im nächsten Jahr die Produktion von 3D-Kamerasensoren, nachdem das Interesse von Großkunden wie Apple an der Technologie zugenommen hat, erklärt ein Bericht von Bloomberg Quint.

Das japanische Technologieunternehmen Sony wird die Produktion von 3D-Kameramodulen sowohl für die Front- als auch für die Rückseite anheben und gleichzeitig an separaten Software-Toolkits arbeiten, mit denen Entwickler an der Erzeugung von 3D-Bildern spielen können.
Eines der wichtigsten Beispiele für die 3D-Kamera-Technologie ist Apples TrueDepth-Kamerasensor, der auf iPhone X-Geräten und neueren iPads eingesetzt wird. Die Kameras können Tiefenanalysen durchführen und Objekte, wie z.B. ein Gesicht oder einen ganzen Körper, dreidimensional abbilden.
Die Nachricht von einem gestiegenen Interesse der Lieferanten kommt zur passenden Zeit für die angeschlagene mobile Kameraindustrie. Sony verzeichnet seit 2015 Umsatzeinbußen, die Gewinne aus der Kamerasparte sinken jedes Jahr immer tiefer ab.
Im April dieses Jahres wurde bereits über Pläne von Apple berichtet, ein AR/VR-Headset zu entwickeln, welches eine 16K-Auflösung erreichen kann - unabhängig von einem iPhone oder Mac. Ob dieses Produkt es jemals aus Cupertino heraus schafft, bleibt abzuwarten, es ist jedoch klar, dass die 3D-Technologie das Ziel von Apples Zukunftsvision mit Augmented Reality sein wird.
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