T2-Sicherheits-Chip bei neueren Macs verhindert Reparaturen durch Dritte
Vergangenen Monat wurde in einem geleakten internen Servicedokument
festgestellt, dass der T2-Sicherheitschip von Apple einige Reparaturen
von Drittanbietern verhindern kann. Während die Details
damals noch unklar waren und es schien, als ob die Richtlinie noch
nicht unbedingt in vollem Umfang wirksam war, hat Apple dies inzwischen bestätigt.

Wie im vor kurzem erläutert, erklärte ein Reparaturdokument, welches Apple an autorisierte Dienstleister verteilt hat, dass der Hardware-Reparaturprozess auf einem mit T2 ausgestatteten Mac erst abgeschlossen ist, wenn die AST 2 Systemkonfigurationssoftware von Apple ausgeführt wurde. Wenn die Software nicht ausgeführt wird, bleibt der Mac im Zustand "inaktiv".
"Bei Macs mit dem Apple T2-Chip ist der Reparaturprozess für bestimmte Teile erst abgeschlossen, wenn die AST 2 System Configuration Suite ausgeführt wurde. Wird dieser Schritt nicht ausgeführt, führt dies zu einem Ausfall des Systems und zu einer unvollständigen Reparatur."
Heute bestätigte Apple diese Richtlinie gegenüber The Verge und sagte, dass neuere Macs den Software-Check benötigen, um nach der Reparatur bestimmter Komponenten, einschließlich der Logikkarte und des Touch-ID-Sensors, zu funktionieren. Das Unternehmen würde jedoch keine vollständige Liste der von dieser Richtlinie betroffenen Komponenten anbieten und auch nicht bestätigen, ob es sich um eine neue Richtlinie handelt oder um eine Richtlinie, welche bereits seit der Einführung des iMac Pro im vergangenen Jahr besteht. Es war grundsätzlich das erste Mal, dass Apple die Verwendung des Tools öffentlich bestätigt.
Der T2-Chip wird mit vielen Sicherheitsvorteilen für Mac-Anwender verbunden. Im vergangenen Monat stellte Apple einen neuen Mac mini und ein MacBook Air vor, beide sind mit dem T2-Chip ausgestattet. Darüber hinaus hat Apple kürzlich einen vollständigen Sicherheitsleitfaden für den T2 veröffentlicht, der erklärt, wie der T2 sich z.B. durch die Hardwareprävention von Mikrofonabhörungen auszeichnet.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Technik News.

Apple plant massiven Produktstau für den Herbst 2026
Laut Lieferkettenberichten bringt Apple im kommenden Herbst mehr als fünfzehn neue Geräte auf den Markt. Das Spektrum reicht vom ersten faltbaren iPhone bis hin zu vernetzten Smart-Home-Lösungen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Apple hat Entwicklung des iPhone Ultra 2 freigegeben
Apple hat die Projektentwicklung für das zweite klappbare iPhone offiziell freigegeben. Der Marktstart ist für Herbst 2027 geplant, während die Air-Serie noch vom Erfolg des Vorgängers abhängt.

iPhone 18 Pro: Analysten sehen nur moderate Preiserhöhung
Tim Cook hatte vor deutlichen Preissprüngen gewarnt, doch J.P. Morgan dämpft die Ängste: Dank eines eigenen Modems bleibt der Aufschlag für das iPhone 18 Pro moderat.

Bob Iger bestätigt: Apple und Disney diskutierten einst eine Fusion
Ehemaliger Disney-CEO Bob Iger räumt in einem Financial Times-Portrait ein, dass sein Unternehmen einst über eine Zusammenlegung mit Apple verhandelte. Der Deal scheiterte am mangelnden Interesse aus Cupertino.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.