Teardown: Kleines iPad Pro mit größerem Akku und mehr RAM
Es ist schon eine Art Ritual, welches Technik-Fans kennen. Sobald ein neues Gerät wie ein iPhone oder in diesem Fall iPad erscheint, wird es von den Reparaturexperten von iFixit auseinander gebaut und auf die Reparaturfreundlichkeit untersucht. So auch mit dem neuen 10,5" iPad Pro, welches Apple Anfang dieses Monats auf der WWDC-Keynote vorgestellt hat.
Welche Neuerungen sind hier gegenüber dem ersten kleinen iPad Pro zu finden? Der interne Aufbau wie die Kabel- und Leiterbahnführung ähneln nun mehr dem großen 12,9" iPad Pro als der kleineren 9,7" Variante. Dadurch ist das Display etwas gefahrloser zu lösen, da der Kabelbaum nun mittig vom Displaypanel weggeht und so beim Auseinanderbau nicht so leicht beschädigt werden kann. Alles in allem fällt die Reparaturfreundlichkeit aber wieder Mal schlecht aus, da Apple neben Spezialschrauben auch vor allem viel Klebemasse und verlötete Kabel verwendet, welche einen Austausch erschweren.
Es gibt aber auch Positives beim Innenleben des iPad Pro mit 10,5" Display, welches nichts mit der Reparaturfreundlichkeit zu tun hat. Der Akku hat nun 30,8 Wh Energieinhalt, was gegenüber den 27,91 Wh des 9,7" iPad Pro einem Zuwachs von etwas über 10% entspricht. Möglicherweise ist der neue A10X-Prozessor energiehungriger, was eine Vergrößerung des Akkus sinnvoll macht. Bei geringer Rechenlast dürfte sich das aber trotzdem in leicht besseren Akkulaufzeiten bemerkbar machen, solange nicht andere Verbraucher ständig Strom ziehen. Genaues werden ausführliche Tests des Tablets zeigen. Abgesehen davon hat das kleine iPad Pro nun auch 4 GB RAM wie der große Bruder das 12,9" iPad Pro.
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