Trotz T2-Chip: Datenrettung bei defektem MacBook Pro 2018 wieder möglich
Gute Neuigkeiten für Besitzer des MacBook Pro 2018: die Daten der internen SSD können ab sofort wieder gerettet werden. Eine Datenrettung hatte der neue T2-Chip bisher verhindert.

Am 12. Juli hat Apple auf seiner Webseite überraschend das neue MacBook Pro 2018 enthüllt. Das Notebook für professionelle Anwender kämpfte anfangs mit einigen Kinderkrankheiten die Apple aber nach wenigen Tagen beseitigen konnte. Doch ein Problem blieb bestehen: Kunden mit einem defekten MacBook Pro 2018 konnten die Daten der SSD nicht mehr sichern da der Service-Anschluss zur Datenrettung fehlte.
Wer also mit seinem defekten MacBook Pro 2018 in einen Apple Store marschierte wurde von den Technikern dort enttäuscht. Als Erklärung gab man an, der neue T2-Chip und die ausgefeilte Verschlüsselung der Hardware machen ein Auslesen der Daten unmöglich.
Jetzt gibt es allerdings wieder eine Möglichkeit die Daten eines defekten MacBook Pro 2018 zu retten. Der Apple-Techniker verbindet das betroffene Gerät über den USB-Port mit einem anderen Computer. Wenn sich der Schaden am MacBook in Grenzen hält, also der T2-Chip noch funktioniert und sich der Computer noch mit Strom versorgen lässt, kann Apple die Daten mit einer speziellen Software über die USB-Schnittstelle auslesen. Das Backup wird dann auf einer externen Festplatte gespeichert. Der Rettungsvorgang kann je nach Größe der MacBook-SSD bis zu 48 Stunden dauern. Ist der T2-Chip des MacBooks defekt lässt sich jedoch nichts mehr machen.
Der Apple T2-Chip kommt neben dem MacBook Pro 2018 noch im iMac Pro zum Einsatz. und sorgt nicht nur für die Sicherheit der gespeicherten Daten: Er fungiert als Audio-Controller, System Management Controller, SSD-Controller, Bildsignalprozessor, er ist verantwortlich für einen sicheren Systemstart und verbessert das Bild bei FaceTime-Videotelefonaten.








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