Trump-Admnistration kündigt Zölle für den neuen Mac Pro an
Bisher hatte Apple Glück, was das Zahlen von Strafzöllen für die in China gefertigten iPhones betraf. Mit dem neuen Mac Pro soll aber Schluss sein mit dieser Ausnahmeregelung: Präsident Donald Trump hat dem iPhone-Hersteller via Twitter höchstpersönlich eine Absage erteilt.

Die Zeit war reif für einen neuen Mac Pro. Und so kam es, dass Apple im Rahmen der Eröffnungskeynote zur WWDC 2019 ein aktualisiertes Modell präsentierte. Der neue Mac Pro kann mit bis zu 28 Prozessorkernen bestückt werden, er verfügt über acht PCI-Steckplätze und läuft mit bis zu 1,5 TB Arbeitsspeicher. In der Basiskonfiguration mit acht CPU-Kernen, 32 GB RAM und einer Radeon Pro 580X Grafikkarte kostet der Computer stolze 5999 Dollar.
Ob Apple diesen Preis halten kann, ist jedoch nicht mehr so sicher, wie es noch Anfang Juni war. Vor wenigen Wochen wurde nämlich bekannt, der aktualisierte Mac Pro wird komplett in China produziert. Da sich die Vereinigten Staaten im Moment mit dem Land der aufgehenden Sonne in einem Wirtschaftskonflikt befinden und zahlreiche "Made in China"-Produkte mit Strafzöllen belegt werden, könnte der Preis des neuen Mac Pro noch einmal deutlich steigen.
Grund für diese Annahme ist ein Twitter-Posting von US-Präsident Donald Trump. Apple erhält demnach keine Ermäßigung der Zollgebühren oder gar eine komplette Befreiung: "Make them in the USA, no Tariffs!", so der Wortlaut.
Das könnte bedeuten, dass zum Preis des Mac Pro noch einmal bis zu 25 Prozent an Zöllen hinzukommt. Apple würde dann nichts anderes übrig bleiben, als den Großteil der Zölle selbst zu tragen, da Experten nicht von einer Erhöhung des Verkaufspreises in diesem Rahmen ausgehen.
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