Wegen Corona: Apple verschiebt Rückkehr ins Büro bis mindestens Januar 2022
Nachdem die Rückkehr in den Apple Park bereits von September auf Oktober verschoben wurde, informierte die Führungsriege nun, dass eine Rückkehr ins Büro nicht vor Januar 2022 vorgesehen ist.

Meldungen rund ums Thema Corona gehören mittlerweile zum Alltag und werden uns aller Voraussicht nach noch eine Weile begleiten. Dies zeigt auch die Entscheidung der Chef-Etage aus Cupertino. Die Mitarbeiter von Apple wurden bereits im Laufe diesen Jahres über die geplante Rückkehr an den Arbeitsplatz im September informiert. Seit Beginn der Pandemie leisten die Mitarbeiter ihre Arbeit überwiegend im Homeoffice.
Nachdem sich die Infektionslage in den USA zuletzt anders als erhofft entwickelte, wurde die geplante Rückkehr bereits auf den Oktober verschoben. In einer neuen Mitteilung informiert das Unternehmen seine Mitarbeiter nun darüber, dass die Arbeit vor Ort aller Voraussicht nach frühestens im Januar 2022 wieder aufgenommen wird.
Alle Angestellten sollen einen Monat vor der geplanten Wiederaufnahme der Tätigkeit vor Ort eine entsprechende Mitteilung erhalten. Am Hybridmodell, das eine Arbeitsteilung von drei Tagen im Büro und zwei Tagen von zu Hause vorsieht, halte Apple weiterhin fest. Dieses Modell wurde bereits für die ursprünglich geplante Rückkehr im September vorgesehen.
Apple Stores bleiben geöffnet
Während der Großteil der Mitarbeiter also weiter von zu Hause arbeitet, sollen die Apple Stores weiterhin ihre Kunden empfangen können. Mit der Ankündigung, dass die Stores geöffnet bleiben, wurde durch Deirdre O'Brien, Apple Senior Vice President of People and Retail, gleichzeitig dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen.
Bislang schreibt das Unternehmen keine Impfungen vor. Mitarbeiter können sich stattdessen bis zu drei Corona-Tests in der Woche unterziehen. Die USA sind eines der Länder mit der höchsten Quote an Menschen, die sich bewusst gegen eine Impfung entscheiden.
Die Lage in Deutschland...
... sieht aktuell etwas anders aus. Bis zum 30. Juni galt auch hierzulande eine gesetzliche Pflicht zum Arbeiten im Homeoffice, sofern keine betrieblichen Gründe im Weg standen. Seit dem 01. Juli wurde die gesetzliche Grundlage durch die Bundesregierung einkassiert. Aufgrund der damals geringen Infektionszahlen sah man in Berlin keinen entsprechenden Bedarf mehr für eine solche Regelung.
Viele Arbeitgeber haben jedoch unabhängig von einer gesetzlichen Regelung den Zeitpunkt genutzt und arbeitnehmerfreundliche Rahmen für ihre Beschäftigten geschaffen. So ist ein deutlicher Anstieg von Arbeitnehmern zu verzeichnen, die auch nach dem 01. Juli die dauerhafte Möglichkeit erhielten, weiterhin einen gewissen Anteil der Arbeitszeit im Homeoffice zu leisten.
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