Wegen DSGVO: Apple erhöht Mindestalter für Apple-ID auf 16 Jahre
Bislang konnte Apple hierzulande selber bestimmen ab welchem Alter man eine Apple-ID anlegen durfte. Seit die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten ist gilt nun auch bei Apple das Mindestalter von 16 Jahren.

Eltern die ihrem Nachwuchs ein Apple-Gerät schenken erhalten seit Kurzem beim Anlegen einer neuen Apple-ID folgende Fehlermeldung wenn das Kind noch keine 16 Jahre alt ist:
"Du kannst derzeit keine Apple-ID erstellen, da du die Richtlinien für das geltende Mindestalter nicht erfüllst. Bitte ein Elternteil oder einen Erziehungsberechtigten, die Familienfreigabe einzurichten."

Das verwunderte viele Nutzer denn bisher lag das Mindestalter für das Erstellen einer Apple-ID bei 13 Jahren, was in dem entsprechenden Support-Dokument noch genauso aufgelistet ist. Mit Inkrafttreten der DSGVO im Mai diesen Jahres gilt in der EU jedoch ein neues Mindestalter für das Erstellen von Internet-Accounts. Dieses wurde auf 16 Jahre festgelegt und zählt natürlich auch für das Anlegen einer Apple-ID.
Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren mit bestehendem Apple-Account werden im Moment peu à peu von Apple angeschrieben und darauf hingewiesen dass die Nutzung der Apple-ID nur noch möglich ist wenn diese ein Elternteil via Familienfreigabe bestätigt. Das setzt natürlich voraus dass die Eltern auch über einen Mac oder ein iOS-Gerät bzw. eine eigene Apple-ID verfügen. Zudem lässt sich die Familienfreigabe nur aktivieren wenn man eine von Apple akzeptierte Zahlungsmethode (Kreditkarte und Telekom-, Vodafone- oder O2-Telefonrechnung) hinterlegt hat.
Apple ist nicht das einzige Unternehmen dass das Mindestalter der Kunden angehoben hat. Seit April gilt die 16 Jahre-Grenze beispielsweise auch für die Nutzung von WhatsApp, Spotify, YouTube und allen Google-Konten.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Sonstiges.

iPhone 18 wird vermutlich erst nächstes Jahr erscheinen
Der iPhone 18-Start wird vermutlich in zwei Wellen erfolgen. Pegatron bestätigt die Verschiebung des Standardmodells auf Frühjahr 2027.

iPhone Ultra: Diese Bezeichnung hat sich auch bei Apple festgesetzt
Mark Gurman bestätigt, dass Apple das faltbares iPhone Ultra intern so nennt. Ob der Arbeitstitel auf dem fertigen Gerät steht, bleibt abzuwarten.

iPhone 18 Pro -Hauptkamera kommt mit mechanisch variabler Blende
Apple erweitert die iPhone 18 Pro Blende und rüstet die Telelinse auf. Der Hardware-Sprung gilt als der größte seit Jahren.

iPhone 18 Pro Preis steigt um 300 Dollar
Der iPhone 18 Pro Preis wird laut TrendForce um 200 bis 300 Dollar steigen. Speicherchip-Engpässe treiben die Materialkosten um bis zu 40 Prozent.

Kommt das iPhone 20 Pro mit Glas-Design doch noch?
Mark Gurman bestätigt das glaslastige Redesign für das iPhone 20 Pro 2027. Die Stornierungsgerüchte von Jefferies entpuppen sich als Missverständnis.

Apple September Event 2026 zeigt acht neue Produkte
Beim Apple September Event 2026 erwartet Mark Gurman acht Produktvorstellungen. Das faltbare iPhone Ultra steht im Mittelpunkt.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.