Wegen Produktionsproblemen: Apple verteilt Fertigungsaufträge für das iPhone XR neu
Im Lauf der letzten Monate häuften sich die Meldungen über Probleme bei der Produktion des iPhone XR. Um weiteren Verzögerungen vorzubeugen hat Apple nun die Fertigungsaufträge der Zulieferer neu verteilt.

Die ersten Exemplare des iPhone XS und des XS Max sind schon seit Tagen bei den Käufern eingetroffen. Während die neuen Flaggschiffe des iPhone-Herstellers mittlerweile in ausreichender Stückzahl verfügbar sind kann man das günstigere iPhone XR noch nicht einmal vorbestellen. Grund für den späteren Verkaufsstart des LCD-iPhones sind Probleme bei der Fertigung.
Das iPhone XR wird u.a. von den Zulieferern Foxconn und der Pegatron Corporation zusammengebaut. Letztere erhielt dabei den Zuschlag für 50 bis 60 Prozent des gesamten Fertigungsvolumens, 30 Prozent der XR-Produktion übernahm Foxconn. Wie die Newsplattform DigiTimes meldete kam es bei Pegatron zu Auffälligkeiten: Die Fehlerquote des taiwanischen Herstellers war Apple zu hoch. Außerdem ist die Personaldecke bei Pegatron zu dünn, was zu weiteren Verzögerungen führte. Laut DigiTimes hat Apple jetzt reagiert und den Schwerpunkt der Produktion des iPhone XR zu Foxconn gelegt.
Ein weiteres Problem bei der Fertigung des XR war der LCD-Bildschirm: Die Kerbe und das nahezu rahmenlose Display sorgten dafür dass der Hersteller Japan Display nicht die von Apple geforderte Stückzahl liefern konnte. Die Lage bei Japan Display hat sich mittlerweile aber entspannt.
Am Termin für die Vorbestellungen des iPhone XR hat sich seit der Keynote am 12. September nichts geändert: Erste Bestellungen für das LCD-Gerät nimmt Apple ab dem 19. Oktober, 9:01 Uhr unserer Zeit entgegen. Die Auslieferung beginnt dann ab dem 26. Oktober.
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