WhatsApp funktioniert ab Februar 2020 nicht mehr auf alten Smartphones
Während aktuelle Smartphones konstant mit Updates für den Messenger WhatsApp versorgt werden, haben die Entwickler angekündigt, den Support für betagte Betriebssysteme einzustellen. Ab Dezember wird WhatsApp auf älteren Windows-Mobile-Geräten nicht mehr funktionieren. Im neuen Jahr folgen dann diverse iPhones und Android-Geräte.

Erst vor wenigen Tagen gab es ein umfangreiches Update für WhatsApp, das dem Messenger einige neue Features bescherte, darunter die neue Zweitanruf-Funktion, die man vom Festnetz oder Handy unter dem Begriff "Makeln" kennt. Für alle die noch ein älteres Smartphone im Einsatz haben, gibt es jedoch keine guten Nachrichten: WhatsApp wird schon ab Dezember auf vielen Geräten nicht mehr funktionieren.
Dabei machen die Entwickler der WhatsApp Inc. Unterschiede: Besonders hart trifft es die Besitzer eines Smartphones mit Windows-Betriebssystemen. Auf Geräten mit beispielsweise Windows Mobile wird WhatsApp ab dem 31. Dezember 2019 nicht mehr funktionieren. Wer den Messenger dann weiter nutzen möchte, muss wohl oder übel auf ein iPhone oder Android-Smartphone umsteigen.
Ein eventueller Umstieg wird dann auch nicht ganz so einfach. Alle Chatverläufe und andere Dateien können dann nicht mehr exportiert werden. Hier bleibt dann nur der etwas umständlichere Weg über die Web-App von WhatsApp auf einem Mac, iPad oder PC.
Auch iOS und Android betroffen
Doch auch Nutzer von bestimmten Android- oder iOS-Systemen sind betroffen - wenn auch nicht ganz so schlimm wie die Windows-Community. Auf den WhatsApp-Hilfeseiten schreiben die Entwickler, dass der Support für folgende Systeme eingestellt wird:
- Android Versionen 2.3.7 und älter
- iOS 8 und älter (iPhone 4 und älter)
Stichtag ist hier der 1. Februar 2020. WhatsApp wird dann für alle Geräte mit den genannten Betriebssystem-Versionen nicht mehr im App Store bzw. Google Play Store zum Download angeboten. Solange der Messenger auf den betroffenen iPhones oder Android-Smartphones installiert bleibt, wird er auch weiter funktionieren. Man kann aber dann keinen neuen Account mehr anlegen oder Verifizierungen durchführen. Zudem gibt es keinen technischen Support mehr bei Fehlfunktionen.
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