WhatsApp mit neuen Funktionen: Heimliches Verlassen aus Gruppen
Der Messenger WhatsApp war zuletzt sehr umtriebig und kündigt nun schon wieder Verbesserungen am Nachrichtendienst an. In Zukunft sollen Teilnehmer einer Gruppe aus dieser heimlich austreten können.

Max Mustermann hat die Gruppe verlassen... rumms. Mit Pauken und Trompeten wird jeder Teilnehmer aus einer WhatsApp-Gruppe geleitet, wenn sich dieser für den Austritt entscheidet. Ein heimliches Abhauen aus der Hintertür war bisher nicht möglich. So sinnvoll WhatsApp-Gruppen in vielen Momenten sind, so nervtötend kann die Mitgliedschaft in einer solchen Gruppe auch werden. Viele Nutzer machen von der Funktion "Gruppe stummschalten" Gebrauch und werden auf diese Weise in Ruhe gelassen.
Alternativ kann man sich natürlich auch sofort wieder aus der Gruppe verabschieden. Aus Angst anderen Teilnehmern vor den Kopf zu stoßen, bleiben viele Mitglieder einfach stille Beobachter und halten sich aus dem Geschehen in der Chat-Gruppe zurück. Eine neue Funktion soll es Teilnehmern eines solchen elitären Raumes ermöglichen, die Gruppe zu verlassen, ohne dass jeder Teilnehmer das Verschwinden sofort erkennt. Lediglich der Gruppen-Admin und man selbst erhalten eine entsprechende Mitteilung über den Rückzug.
WhatsApp Premium für Unternehmen
Als der Messenger noch in den Kinderschuhen steckte, mussten Nutzer noch einmalig 99 Cent für den Dienst zahlen. Kurz danach wurde WhatsApp jedoch für jedermann kostenlos. Das zu Meta gehörende Unternehmen arbeitet allerdings daran, neue Zusatzfunktionen zu integrieren, für die der Nutzer zahlen muss. Als Zielgruppe ruft WhatsApp vorerst jedoch nur Unternehmen aus und keine "normalen" Anwender.
Mit dem Tarif "Premium Subscription for business users" soll ein WhatsApp-Account mit bis zu zehn Geräten verbunden werden können. Vor allem für Unternehmen mit direktem Kunden-Support könnte diese Option durchaus nützlich sein. Außerdem können Nutzer von WhatsApp Premium sogenannte "Unique Business Links" erstellen, über die Kunden den direkten Kontakt zur Firma suchen können. Die kurzen URLs lassen sich beliebig oft erstellen und verteilen.
Wann es die Funktionen in ein finales Update von WhatsApp schaffen, ist bislang nicht bekannt. Oftmals vergehen zwischen Beta-Version und Fertigstellung nur wenige Wochen. In einigen Fällen wurden getestete Features der Öffentlichkeit auch gar nicht freigegeben.
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