WhatsApp: Nachrichten in Zukunft auch nach dem Versand bearbeiten
Der Messenger WhatsApp arbeitet aktuell daran, gesendete Nachrichten auch im Nachgang noch bearbeiten zu können. Eine Änderungshistorie soll ersten Erkenntnissen zufolge nicht angefertigt werden.

Bereits seit fünf Jahren besteht bei WhatsApp die Möglichkeit, verschickte Nachrichten zu löschen. Ein neues Feature soll die Löschen-Funktion im Alltag erleichtern. Laut WABetaInfo feilt der meistgenutzte Messenger daran, bereits verschickte Textnachrichten auch im Nachgang noch bearbeiten zu können. Damit wollen die Entwickler vor allem ein Problem aus der Welt schaffen:
Wer einen fehlerhaften Text verschickt, kann diesen nur komplett löschen und erneut verfassen. Mit dem Bearbeitungstool erhofft sich WhatsApp in der Hinsicht eine wesentliche Erleichterung für seine Nutzer. Allerdings soll nach jetzigem Kenntnisstand keine Änderungshistorie von Chats erstellt werden. Empfänger sowie Absender können demnach im Anschluss an eine nachträgliche Bearbeitung den Ursprungstext nicht mehr nachvollziehen.
Das Feature befindet sich jedoch erst in der Anfangsphase der Entwicklung, sodass durchaus noch gravierende Änderungen integriert werden können. Was ebenfalls unbekannt ist, ist das Zeitfenster, in dem noch Änderungen durchgeführt werden können. Als die Löschen-Funktion damals eingeführt wurde, blieben dem Absender ganze sieben Minuten Zeit, um eine verschickte Nachricht aus dem Chatverlauf zu entfernen. Inzwischen beträgt die Zeitspanne eine Stunde acht Minuten und 27 Sekunden.
Der von WEBetaInfo geteilte Screenshot zeigt eine Vorschau anhand eines Android-Gerätes. Sobald die Beta für den Rollout bereit ist, soll auch eine Version für iOS und eine Desktop-Version zur Verfügung gestellt werden. Auf dem Screenshot lässt sich die Funktionsweise des Tools gut erkennen. Durch längeres Drücken auf eine Nachricht erscheint nun die neue Schaltfläche "Bearbeiten". Im Anschluss kann die Nachricht wie gewünscht verändert werden. Noch ist unklar, wann WhatsApp mit der Neuerung an den Start gehen will.

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