Displaygröße: Widersprüchliche Gerüchte über nächste iPhone-Generation
In letzter Zeit standen die MacBooks in der Apple-Gerüchtküche im Vordergrund, genauer gesagt die neuen MacBook Pro, welche Apple am Donnerstag vorgestellt hat. Doch auch bezüglich der im nächsten Herbst kommenden iPhones hat sich wieder etwas getan. Bekanntlich erwartet man im nächsten Jahr zum zehnjährigen Jubiläum ein großes Designupdate, welches wieder mehr Richtung iPhone 4/4ss geht, also ein Glasgehäuse mit einem Metallrahmen.
Neue Gerüchte zu diesem Thema widersprechen sich aber direkt. Genauer gesagt geht es dabei um die Displaygröße, die laut einem Bericht von Nikkei Asian Review im nächsten Jahr nochmal aufgespalten werden soll. Statt eines iPhone 8 und iPhone 8 Plus mit den seit 2014 bekannten Displaygrößen 4,7" und 5,5", soll Apple angeblich auch ein Modell dazwischen mit 5,0" planen. Weiterhin ist wieder die Rede von einem Glasgehäuse.
Damit hätte Apple im nächsten Herbst mit dem iPhone SE sogar vier verschiedene Displaygrößen, und es stellt sich die Frage, ob eine Größe zwischen 4,7" und 5,5" überhaupt Sinn machen würde. Dem Gerücht über eine weitere Displaygröße widerspricht aber AppleInsider. Demnach werde Apple in absehbarer Zeit bei den bekannten Größen 4,7" und 5,5" bleiben, so die Quelle von AppleInsider.
Bei der Displaytechnologie selbst soll es bekanntlich auch eine Änderung geben, und zwar ein Umstieg auf OLED-Panele. Diese sind deutlich dünner als die LCD-Varianten und haben abgesehen davon auch andere Vorteile. Der Kontrast ist prinzipbedingt deutlich besser, da die Bildpunkte selber leuchten und nicht einfach nur das Hintergrundlicht filtern. Das hat wiederum auch zur Folge, dass dunkle Bereiche weniger Energie benötigen und schwarze überhaupt keine. Bei den LCD-Displays leuchtet aber immer die komplette Hintergrundbeleuchtung, unabhängig davon ob nun eine weiße oder schwarze Fläche auf dem Display angezeigt wird.
Als weitere Neuerung wird laut übereinstimmenden Berichten auch eine neuartige drahtlose Ladefunktion erwartet. Drahtlose Ladefunktionen sind bekanntlich schon lange nichts Neues, doch die derzeit gängigen haben alle ein und das selbe Manko. Die Reichweite ist mit einigen Millimetern bis etwa ein Zentimeter so klein, dass diese praktisch gar nicht wirklich drahtlos ist. Stattdessen müssen die Geräte auf eine spezielle Ladefläche gelegt werden oder wie im Falle der Apple Watch auf einen passenden Adapter aufgesetzt werden.
Die neue Ladefunktion soll aber drahtlos über mehrere Meter hinweg funktionieren. Damit ließen sich ganze Räume oder zumindest Teilbereiche davon abdecken, sodass die zukünftigen iPhones in diesen Bereichen ganz normal und ohne Einschränkung genutzt werden könnten. Möglich macht dies eine sogenannte resonant induktive Kopplung, die in den letzten Jahren von mehreren Herstellern zur Marktreife entwickelt wurde. Diese ist sogar in der Lage zumindest Teilweise Metalle wie Aluminium zu durchdringen, jedoch mit Einschränkung der Reichweite.
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