Wie man Blumen mit dem iPhone 12 Pro fotografiert: Apple gibt Tipps
Die Kamera des iPhone 12 Pro macht zweifelsohne gute Bilder. Im Apple Neewsroom wurde nun eine Liste mit Tipps geteilt, wie man mit dem dem iPhone 12 Pro gelungene Fotos von Blumen machen kann.

Was macht die iPhone 12 Pro Kamera besonders?
Bevor Underwood auf die Tipps zu sprechen kommt, wird die Kamera des iPhone 12 Pro und des iPhone 12 Pro Max beschrieben und anerkannt. Der Designer meint, dass erst "das fortschrittliche Kamerasystem der iPhone 12 Pro Modelle dazu beigetragen" habe, dass sich seine Fotografie vollständig entfaltet hätte. Zu den genannten technischen Feinheiten zählen das Ultraweitwinkelobjektiv mit 120 Grad Blickwinkel, das Teleobjektiv für Porträts und das Weitwinkelobjektiv mit einer Blende von f/1,6. Auch das optische Bildstabilisierungssystem wird erwähnt, welches durch kontinuierliche Anpassungen das Fotografieren auch bei Nacht ermöglichen würde. Außerdem sei das ProRAW-Format des iPhone 12 Pro atemberaubend, da sich die Qualität der Bilder deutlich verbessere und Nachbearbeitungen besser möglich seien.
Das Vorbereiten eines Fotos
Underwood sagt, dass man sich vor dem Schießen eines Fotos überlegen müsse, welche Lichtverhältnisse man benötigt, aus welchem Winkel das Motiv am besten zur Geltung käme und so weiter. Bei Blumen sähe am besten "diffuses natürliches Licht" aus, das von der Seite kommt. In Innenräumen könne man sich dazu am besten bis zu einem Meter weit weg von einem Fenster platzieren, im Freien sollte man auf gleichmäßiges Tageslicht achten.
Auch die Wahl des Hintergrundes sei entscheidend für die Wirkung eines Fotos. Damit das Objekt am besten zur Geltung komme, solle man sich einen "neutralen Hintergrund" ohne ablenkende Elemente suchen. Farblich seien Blautöne und Grautöne am stimmigsten.
Bildeinstellungen: Objektivwahl, Platzierung und Porträtmodus
Laut Underwood sei für ein "gutes Foto" der Bildausschnitt wichtig. Ein Motiv müsse aus dem "richtigen" Winkel eingefangen sein. Um dies zu gewährleisten, empfiehlt er die Nutzung des Teleobjektivs. Man solle das Blumenmotiv zentral platzieren und auf eine Ausfüllung des Bildbereiches achten, um die Blume optisch einzurahmen. Er selbst nähme anschließend die Kamera oder das SmartPhone in die Hand und fotografiere in einem leichten Winkel nach unten. Dies fange die Dimensionen der Blume am besten ein.
Unterstützen ließe sich das ganze durch die Wahl des Porträtmodus. Dieser unterstreiche die Tiefe des Bildes, was besonders bei dem Bild einer Blume wirke.
Außerdem solle man wenn möglich, um die besten Resultate zu erzielen, im ProRAW Modus fotografieren. Dieses Format ist, anders als das herkömmliche Fotoformat, verlustfrei, sodass die Bildinformationen nicht komprimiert werden. So kann da Bild im Nachhinein bearbeitet werden, ohne, dass zum Beispiel lästiges Bildrauschen zum Vorschein tritt. Belichtung und Farbe lassen sich ungestört anpassen.
Underwood erzählt, dass er die in ProRAW fotografierten Bilder oft extern mit LightRoom bearbeite, da es dort mehr Möglichkeiten und Filter gäbe, als in Apples Foto App. Dies mache er im selben Zuge, wie die Bearbeitung seiner Bilder, die mit einer DSLR-Kamera aufgenommen wurden.
Die Nachbearbeitung
Die Standartbearbeitung sei aber bereits in der Foto App von Apple möglich. Er selbst habe routinierte Bearbeitungsschritte, die er nach der Aufnahme eines Fotos immer direkt erledige.
Bei jedem Foto prüfe er im Nachhinein noch einmal den Ausschnitt, um das Motiv bei Bedarf zuzuschneiden und die Blumen noch mehr zur Geltung kommen zu lassen. Außerdem passe er oft die Belichtung an. Damit die Farben mehr zur Geltung kämen, erhöhe er maximal um zehn Prozent die Sättigung und passe in einem letzten Schritt die Wärme des Fotos an. Konkret ziehe er den Regler etwas in den "kalten" Bereich, da dies die Blumen eleganter wirken ließe.
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