iPhone 13: eine Prognose für die zukünftige Preisentwicklung
Der Preisvergleichsanbieter idealo hat sich mit der zu erwartenden Preisentwicklung der neuen iPhone-Baureihe beschäftigt und eine Prognose für alle vier Geräte erstellt.

Die Geräte des Software-Herstellers aus Cupertino unterliegen in der Regel keinem großen Wertverlust. Auf dem Gebrauchtmarkt werden Smartphones, Tablets und Computer mit einem Apfel-Logo im Vergleich zu den Produkten anderer Hersteller auch nach Jahren noch zu teilweise üppigen Preisen gehandelt.
Naturgemäß hat Apple dem neuen iPhone 13 im Vergleich zum Vorgängermodell ein teureres Preisschild angeheftet. Fairerweise muss dazu jedoch ergänzt werden, dass die Preise für das iPhone 12 aufgrund der gesenkten Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr geringer ausgefallen sind.
Der Mehrwert der neuen Geräte spiegelt sich dabei vor allem durch ein neues Kameradesign inklusive verbessertem Kamerasystem, einem neuen und schnelleren Prozessor und längere Akkulaufzeiten wider. Für die Kunden scheinen die Änderungen für eine Kaufentscheidung ausreichend zu sein. Wie im Vorfeld durch verschiedene Analysten vorhergesagt wurde, verbucht Apple auch beim iPhone 13 eine große Nachfrage, sodass bei ersten Anbietern bereits mit längeren Lieferzeiten gerechnet werden muss.
Der Preisvergleichsanbieter idealo hat sich mit den potenziellen Preisentwicklungen der neuen iPhone-Baureihe auseinandergesetzt und eine Prognose zu allen vier Modellen abgegeben.
Die Startpreise der jeweiligen Modelle sehen folgendermaßen aus und entsprechen auch dem derzeitigen Straßenpreis (amazon.de).
- iPhone 13 mini (5,4 Zoll) ab 799 €
- iPhone 13 (6,1 Zoll) ab 899 €
- iPhone 13 Pro (6,1 Zoll) ab 1.149 €
- iPhone 13 Pro Max (6,7 Zoll) ab 1.249 €
Die Preise bilden die jeweilig niedrigste Speicherkapazität ab, die bei allen vier Modellen bei mindestens 128 GB liegt. Für größere Speicherkapazitäten werden Aufpreise zwischen 120 € und 580 € ausgerufen. So kommt das teuerste Modell, das iPhone 13 Pro Max mit 1 TB auf einen stattlichen Preis in Höhe von 1.829 €.
Hier könnt ihr die gesamte Preisprognose von idealo nachlesen.
Bester Kaufzeitpunkt für Pro-Modelle nach halben Jahr
Auch bei den Pro-Modellen hat man sich die Entwicklungen der Vorgängermodelle näher angeschaut. Da die Pro-Modelle die teuersten Geräte der aktuellen iPhone-Baureihe sind, lohnt es sich in diesen Fällen mitunter am meisten, den perfekten Kaufzeitpunkt abzuwarten. Das iPhone 13 Pro könnte demnach nach sechs Monaten für unter 1.000 € zu haben sein. Nach weiteren drei Monaten können Kunden mit einer Gesamtersparnis von fast 200 € rechnen.
Bis das iPhone 13 Pro Max das erste Mal unter der 1000-Euro-Grenze liegen wird, dürften ganze elf Monate vergehen. Auf dem Weg dahin wird das Gerät jedoch auch von den üblichen Preissenkungen betroffen sein, sodass ihr nach einem halben Jahr immerhin 15 Prozent (190 €) sparen könnt.


Starke Preisreduzierungen beim iPhone 12 erwartet
Mit der Vorstellung neuer Geräte, werden die Vorgänger in der Regel auch nochmal stark im Preis reduziert. Beim iPhone steht die Preissenkung erfahrungsgemäß nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Verkaufsstart der neuen Geräte. Das iPhone 11 wurde in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung des iPhone 12 wesentlich günstiger. Das gleiche Muster wird in den nächsten Wochen auch für das iPhone 12 erwartet.
Wer keinen Wert auf das neueste Modell legt, kann also auch in naher Zukunft ein absolutes Top-Gerät zu einem deutlich günstigeren Preis erstehen. Bis Januar 2022 wird ein Preis von etwa 565 € geschätzt.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Apple fertigt Chips unter Druck bei Intel in den USA
Apple hat unter erheblichem politischen Druck einen Fertigungsdeal mit Intel abgeschlossen. Ziel war vor allem die Abwendung drohender Importzölle, nicht eine Neuausrichtung der Chipproduktion.

iPhone 18 Pro: Leaker berichten von dickerem Gehäuse, mehr Gewicht und fehlendem Schwarz
Mehrere Leaker deuten auf drei Design-Anpassungen beim iPhone 18 Pro hin: Eine potenzielle Verdickung des Gehäuses, ein höheres Gesamtgewicht und eine reduzierte Farbpalette ohne Schwarz-Modell.

Teurere Bauteile: Apple rechnet mit höheren Kosten für das iPhone 18 Pro Max
Die Materialkosten für das kommende iPhone 18 Pro Max steigen durch teure Speicherchips und den neuen 2-Nanometer-Chip massiv an. Experten gehen davon aus, dass Apple die Verkaufspreise im Schnitt um 200 Dollar anheben muss.

iPhone 18 Pro Max: Gewicht und Dicke steigen durch massiven Akku
Mit dem iPhone 18 Pro Max kehrt Apple bei den Spezifikationen zu älteren Werten zurück. Das neue Flaggschiff wird durch einen vergrößerten Akku deutlich schwerer und dicker als der direkte Vorgänger.

iPhone Ultra: Lieferkette bestätigt September-Start
Frische Meldungen aus der Apple-Lieferkette widerlegen die jüngsten Verzögerungs-Gerüchte. Das faltbare iPhone Ultra kommt pünktlich im September 2026 auf den Markt, doch extreme Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen bleiben wahrscheinlich.

Apple testet CXMT-Speicherchips für China – Politische Hürden in Washington
Apple prüft DRAM-Chips des chinesischen Herstellers CXMT für Geräte in China und setzt sich in Washington für eine Nutzungserlaubnis ein. Der globale Speicherchip-Mangel zwingt das Unternehmen zu alternativen Lieferquellen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.