iPhone SE 4: Was wir vom neuen Einsteiger-iPhone erwarten können
Nach dem Launch des iPhone 16 wird Apple im nächsten Jahr das iPhone SE 4 auf den Markt bringen. Wir werfen einen Blick auf die möglichen technischen Details und das Design.

In diesem Jahr gab es eine Menge Gerüchte zum nächsten iPhone SE. Wie es aussehen wird, was es alles kann – darüber sind sich Experten einig. Die Informationen dazu stammen zu einem großen Teil aus der Lieferkette von Apple. Doch auch aus dem Apple Park ist schon das eine oder andere Detail zum iPhone SE 4 nach außen gedrungen.
Design des iPhone 14
Als gesichert gilt, dass Apple mit dem iPhone SE 4 endlich die altbackene Optik der Vorgänger aus dem Verkehr ziehen wird. Während das erste SE noch im Gehäuse eines iPhone 5s daherkam, stattete Apple die zweite und dritte Generation mit dem des iPhone 8 aus. Touch ID, der Home Button und das 4,7 Zoll "große" Display mit den dicken Rändern ist heutzutage aber einfach nicht mehr zeitgemäß.
So wie es aussieht, wird Apple das Trauerspiel um die Optik des SE beenden und seinem nächsten Einsteiger-iPhone ein Upgrade bescheren. Das iPhone SE 4 sieht auf den ersten Blick aus wie ein iPhone 14, inklusive Notch, Face ID und abgerundeten Ecken. Der Home Button wird mit dem SE 4 dann wohl auch endlich zu Grabe getragen.
Das neue Display
Der LCD-Bildschirm der Vorgänger dürfte das Schicksal des Home Buttons teilen, da im nächsten SE ein OLED verbaut werden soll, wie wir es aus aktuellen iPhones kennen. Die Displaydiagonale steigt von 4,7 auf 6,1 Zoll, was einen beachtlichen Schritt darstellt. Wie bereits erwähnt, soll das iPhone SE 4 über die Notch der zweiten Generation verfügen, die mit dem iPhone 13 eingeführt wurde.
Kamera, Action Button & USB-C
Im Gegensatz zur Technik, die unter der Haube steckt, wird Apple im Vergleich zum iPhone 14 aller Voraussicht nach ein anderes Kamerasystem verwenden. Spekuliert wird über ein Objektiv auf der Rückseite. Apple hat bis zum iPhone 8 (Plus) lange Jahre Erfahrungen mit nur einem Objektiv gesammelt, sodass man auch mit dem iPhone SE 4 sehr wahrscheinlich gute Aufnahmen machen kann, die für den Otto Normalverbraucher vollkommen ausreichend sind.
Ein weiteres Gerücht sagt zudem den Action Button für das SE 4 voraus. Es ist gut möglich, dass Apple mit dem nächsten SE neben dem LCD auch den Stummschalter endgültig einstampfen könnte. Sicher ist allerdings, dass man das iPhone SE 4 über eine USB-C-Buchse laden wird.
Setzt Apple auf den A18?
Der letzte Punkt betrifft "Apple Intelligence". Wir gehen davon aus, dass Cupertino auch sein günstigstes iPhone mit allen notwendigen Komponenten ausrüsten wird, um den neuen KI-Dienst ausführen zu können. Das würde bedeuten, dass als Chipsatz entweder ein A17 Pro oder gar der A18 aus der iPhone 16-Reihe zum Einsatz kommt.
Beim verbauten Arbeitsspeicher wird Apple allerdings keine Abstriche machen können. "Apple Intelligence" benötigt mindestens 8 GB RAM, sodass wir diese Menge, falls der Dienst auch auf dem iPhone SE 4 eingeführt wird, wohl auch im nächsten Einsteiger-iPhone sehen werden.
Preise & Verfügbarkeit
Analysten, Experten und Leaker sind sich einig: Das iPhone SE 4 kommt irgendwann im kommenden Frühjahr auf den Markt. Wahrscheinlich setzt Apple hierfür sogar eine eigene Keynote an oder verbindet die Einführung mit der Präsentation anderer Produkte.
Durch die im Vergleich zum Vorgänger gehobene Ausstattung soll aber der Preis steigen. In den USA wird das SE 4 voraussichtlich mindestens 499 Dollar kosten. Das iPhone SE der dritten Generation wird von Apple dort aktuell für 429 Euro verkauft. Hierzulande liegt der Preis bei stolzen 529 Euro, für das iPhone 14 werden mindestens 729 Euro fällig. Das iPhone SE 4 wird sich irgendwo dazwischen positionieren.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Smartphone.

Apple nutzt Google-Gemini und Nvidia-Chips für Apple Intelligence
Apple Intelligence wird auf Google's Gemini-Modell basieren, das für lokale Geräte distilliert wird. Cloud-Anfragen laufen über Google Cloud mit Nvidia-Chips, geschützt durch Confidential Compute.

iOS 27: KI-Revolution für Kamera und Foto-App
Apple plant mit iOS 27 massive KI-Updates für die Kamera- und Foto-App. Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat erste Einblicke in die Funktionen veröffentlicht, die Apple auf der Worldwide Developers Conference am 8. Juni vorstellen wird.

watchOS 27: Herzfrequenz-Tracking verbessert, AI-Gesundheitscoach verzögert
Apple Watch erhält mit watchOS 27 eine verbesserte Herzfrequenzmessung. Der ambitionierte AI-Gesundheitscoach Project Mulberry kommt dagegen erst später – Apple hat das Projekt zurückgefahren.

iOS 27: Apple Intelligence-Modelle für Genmoji und Image Playground erhalten Qualitätssprung
Apple Intelligence-Modelle für Bildgenerierung erhalten in iOS 27 einen großen Qualitätssprung. Image Playground wird zudem externe KI-Modelle unterstützen und Genmoji automatisch basierend auf der Foto-Library vorschlagen.

Apple kündigt massive KI-Updates mit neuer Subdomain an
Apple hat genai.apple.com registriert – ein klares Signal für umfangreiche generative KI-Features auf der WWDC 2026. Siri erhält eine eigene App, iOS 27 bringt automatische Captions und Visual Intelligence.

AirPods Ultra mit Kameras: Der Sinn hinter Apple Intelligence
Apple plant AirPods mit Infrarot-Kameras für visuelle KI-Funktionen. Neue Accessibility-Features in iOS 27 machen das Feature plötzlich sinnvoll - vor allem für sehbehinderte Nutzer.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.