Noch eine Preiserhöhung: Netflix kostet in Großbritannien ab Februar bis zu zwei Pfund mehr
Netflix erhöht zum Beginn des neuen Jahres in einem weiteren Land seine Abonnementpreise. Ab Februar müssen britische Kunden der Streaming-Plattform für das Standard- und das Premium-Abo bis zu zwei Pfund mehr bezahlen.

Während des vergangenen Jahres haben aufgrund der Corona-Pandemie deutlich mehr Menschen Zeit zu Hause verbracht. Davon profitierten nicht nur Online-Kaufhäuser wie zum Beispiel Amazon, auch Video-Streamingdienste konnten einen satten Zuwachs bei den Nutzerzahlen für sich verbuchen. So auch Netflix.
Das US-amerikanische Medienunternehmen hat im Sommer damit begonnen, die Abo-Preise in einigen Ländern anzuheben. Nachdem zuerst Netflix-Kunden in Österreich mehr für ihr Abonnement bezahlen mussten, folgte Ende Oktober der Markt in den USA. Sowohl in Österreich als auch in den Vereinigten Staaten betraf die Preiserhöhung das Standard- und das Premium-Abo. Darüber hinaus hat Netflix den kostenlosen Probemonat abgeschafft.
Wie die BBC berichtet, folgt im Februar mit Großbritannien nun das nächste Land. Dort steigen die Preise der Standard- und Premium-Abonnements ab dem nächsten Monat von 8,99 auf 9,99 bzw. von 11,99 auf 13,99 Pfund. Das Standard-Abo kostet dann also umgerechnet 11,07 Euro. Für das Premium-Abo werden 15,50 Euro fällig. Begründet wird der höhere Preis mit Kosten für neue Produktionen.
Wir gehen davon aus, dass Netflix in weiteren Ländern die Preise für seine Abonnements anheben wird. Auch hierzulande könnten die Kosten um ein bis zwei Euro steigen, wenn auch etwas später, da wir im Vergleich zu Großbritannien jetzt schon mehr bezahlen als die Briten nach der Preiserhöhung. Es ist allerdings wahrscheinlich, dass Netflix den Preis für das Basis-Abo bei 7,99 Euro belassen wird.
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