Ab Februar 2020 laufen nur noch von Apple beglaubigte Apps unter macOS Catalina
Apple hat im Juni die Entwickler von Mac-Apps darüber informiert, dass sich ab Januar 2020 unter macOS Catalina nur noch beglaubigte installieren lassen. In seinem Developer-Forum erinnert Apple jetzt noch einmal an den Vorgang und verlängert die Frist auf Anfang Februar.

Besitzer eines Mac sind nicht auf den App Store angewiesen, wenn es darum geht, neue Software zu installieren. Im Gegensatz zu einem iPhone, iPad, iPod touch oder Apple TV können sich Mac-Nutzer Programme von beliebigen Quellen aus dem Internet laden und diese installieren. Dennoch unterliegen Apps außerhalb des Mac App Stores auch speziellen von Apple auferlegten Regeln.
So führte Apple zum Beispiel die "Developer-ID" ein, mit deren Hilfe der Konzern so Apps eines bestimmten Entwicklers in gewisser Weise kontrollieren kann. Programme die gegen die Regeln verstoßen werden von Apple über die Developer-ID ungültig gemacht, sodass sie nicht mehr installiert werden können. Andererseits bietet die ID den Vorteil, Dritte von der Manipulation an Apps auszuschließen.
Für Apps, die außerhalb des App Stores angeboten werden, gelten ab dem 3. Februar 2020 die sogenannten "Notarization Prerequisites", also erweiterte Beglaubigungsvoraussetzungen. Programme, welche die neuen Beglaubigungsvoraussetzungen nicht erfüllen, lassen sich ab Februar nicht mehr installieren.
Viele Entwickler befürchten nun, dass Apple nun auch für Apps, die nicht über den App Store angeboten werden, in Zukunft die Regeln verschärfen könnte. Im Moment ist es nämlich noch deutlich einfacher, Software für den Mac ohne den "Umweg" über den App Store zur Verfügung zu stellen.
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