Abgekündigt & Vintage: Apple mustert ältere Macs aus

Wenn ein Apple-Produkt eine bestimmte Zeit lang auf dem Markt ist, schränkt Apple irgendwann den technischen Support ein. Ein Gerät zählt als "Vintage", wenn der Verkauf vor mehr als fünf und weniger als sieben Jahren eingestellt wurde. Ab dem siebten Jahr werden Produkte dann auf die Liste der abgekündigten Geräte gesetzt.
Will man sein iPhone, iPad oder einen Mac reparieren lassen, das als Vintage eingestuft wurde, nimmt Apple bzw. der autorisierte Partner das Gerät nur an, wenn noch Ersatzteile auf Lager sind. Da für Vintage-Produkte keine neuen Komponenten hergestellt werden, wird bei fehlenden Ersatzteilen die Reparatur verweigert. Im Status "Abgekündigt" gibt es dagegen von Apple und seinen Partnerunternehmen gar keine Reparaturen mehr. Hier hilft dann nur noch der Gang zu einer Drittanbieter-Werkstatt.
Ein Dutzend Macs aussortiert
Zum Anfang der Woche hat Apple seine Vintage-Liste um drei Geräte ergänzt. Drei MacBooks aus den Jahren 2017 und 2018 sind betroffen. Zudem gelten ab sofort weitere neun Macs als "Abgekündigt".
Vintage
- 13 Zoll MacBook Air (Retina, 2018)
- 13 Zoll MacBook Pro (2017, 2 Thunderbolt 3-Anschlüsse)
- 13 Zoll MacBook Pro (2018, 4 Thunderbolt 3-Anschlüsse)
Abgekündigt
- 12 Zoll MacBook (Retina, Anfang 2016)
- 13 Zoll MacBook Air (Anfang 2015)
- 13 Zoll MacBook Pro (2016, 2 Thunderbolt 3-Anschlüsse)
- 13 Zoll MacBook Pro (2016, 4 Thunderbolt 3-Anschlüsse)
- 15 Zoll MacBook Pro (2016)
- 13 Zoll MacBook Pro (Retina, Anfang 2015)
- 21,5 Zoll iMac (Ende 2015)
- 21,5 Zoll iMac (Retina 4K, Ende 2015)
- 27 Zoll iMac (Retina 5K, Ende 2015)
Solltet ihr einen der drei genannten Vinatge-Mac besitzen und noch eine Reparatur geplant haben, steht euch also nur noch ein kurzes Zeitfenster zur Verfügung. Zuletzt hat Apple im Juli das iPhone X, den ersten HomePod und die AirPods (1. Generation) zu Vintage-Produkten erklärt.
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