Alexa-App für iPhone zeigt überarbeitetes Design mit neuem Update
Zwischen immer wieder auftauchenden Neuigkeiten über die neuen Macs und iPhones darf die Sprachassistenz nicht vernachlässigt werden. Amazon macht nun Schritte in eine intuitivere Richtung mit der Alexa-App, und auch Siri scheint in den Startlöchern für etwas größeres zu sein.

Skills sind bislang immer ein Fokus von Amazons hauseigenen Sprachassistenten Alexa gewesen. Jene erweitern die grundlegenden Fähigkeiten, die dem Assistenten vom Auslieferungszustand aus gegeben worden sind - die Möglichkeiten sind hierbei endlos, denn ähnlich wie ein eigener App Store kann Alexa von über tausenden an zusätzlichen, individuell entwickelten Fähigkeiten Gebrauch machen. Darunter fallen benutzerdefinierte Alarme, spezifische Kalender, Workout-Erinnerungen und viele mehr. Allerdings schlägt Amazon nun eine etwas andere Richtung ein, denn mit dem neuesten Update der Alexa-App strukturiert Amazon die App weitestgehend neu und legt den Fokus mehr auf die von Vornherein verfügbaren Fähigkeiten von Alexa als die herunterladbaren Skills.
Bislang funktionierte die Alexa-App mehr oder weniger als Dashboard, welches täglich das Wetter und derzeit populäre Skills an den Nutzer gebracht hat. Dieses Dashboard existiert in dieser Form nun nicht mehr, und stattdessen findet man die erweiterten Fähigkeiten des Sprachassistenten unter dem Punkt "mehr" statt an allererster Stelle. Dieser Platz ist nämlich mit ein paar Elementen ersetzt worden, die die grundlegende Bedienung von Alexa hervorheben sollen. Als erstes erblickt der Nutzer so einen viel größer und prominenter gestalteten Button für Alexa, mit dem jener den Assistenten triggern kann - direkt darunter findet man eine Reihe an Aktionen die Alexa aufgrund von regelmäßiger Benutzung und Analyse des Nutzerverhaltens individuell anpasst. Dies können bestimmte Playlists auf Spotify, eine vorgefertigte Einkaufsliste oder eine visuelle Erinnerung an ein anstehendes Ereignis sein, die Vorschläge sind konstant in Bewegung und bleiben selten die selben. Trotz des Re-Designs wirkt der Home Screen der Alexa-App immer noch ein wenig 'unaufgeräumt'.
Dass Sprachassistenten vor allem jetzt an Traktion gewinnen ist eine Entwicklung, die sowohl Apple als auch den Rest der großen Firmen zu Denken gibt. Dies ließ dazu führen dass Apple Anfang des Jahres das KI-Startup Voysis aufkaufte, was sehr wahrscheinlich getan wurde um Siris native Fähigkeiten zu verbessern - durch verschiedene Tests von Nutzern stellten sich nämlich so eine Reihe an Schwächen heraus, welche Siri als langsamer und weniger responsiv im Gegensatz zu Rivalen wie Google Assistant zeigten. Ob dies ein Symptom von Apples langer Zeit an der Spitze der Sprachassistenten, beginnend ab 2011 mit der Einführung von Siri, oder ein generell schwache interne Entwicklung des Assistenten darstellt wird sich in der recht nahen Zukunft zeigen, denn in einer Sache sind sich die großen Unternehmen einig - Sprachassistenz ist Technologie der Zukunft und geht Hand-in-Hand mit anderer Zukunftstechnik wie Augmented Reality, Virtual Reality oder Apples CarKey (vor allem aufgrund der mittlerweile bestätigten AR-Brille die Apple plant). Daher ist ein Upgrade bald bitter nötig, vor allem wenn Alexa augenscheinlich danach strebt intuitiver zu werden.
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