"Apple Intelligence" kommt frühestens mit iOS 18.1
Apples neue KI-Funktionen werden aller Voraussicht nach nicht zusammen mit iOS 18 erscheinen. Einem Bericht von Bloomberg zufolge musste Cupertino den angepeilten Termin im Herbst verschieben und "Apple Intelligence" wohl erst später veröffentlichen.

Foto-Credits: Apple
Während der Eröffnungs-Keynote der diesjährigen World Wide Developers Conference (WWDC) hat Apple seine neuen KI-Tools für iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 Sequoia angekündigt. Die finalen Fassungen der drei Major-Updates werden in den Tagen und Wochen nach dem iPhone-Event zum Download freigegeben.
Ursprünglich sollte "Apple Intelligence" dann auch für alle Nutzer, die außerhalb der Europäischen Union leben, verfügbar sein. Doch daraus scheint nichts zu werden. Wie Bloombergs Mark Gurman von Personen, die bei Apple mit der Angelegenheit vertraut sind, erfahren hat, wird sich die Einführung der KI-Funktionen verschieben (Paywall, via MacRumors).
Release frühestens im Oktober mit iOS 18.1
Gurmans Quellen nennen als Grund für die Verzögerung Bedenken seitens Apple hinsichtlich der Stabilität der KI-Tools, die in viele System-Apps integriert werden. Auch der eine oder andere Fehler soll noch behoben werden. Außerdem will man den Entwicklern, die iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 schon seit der WWDC24 testen können, mehr Zeit zum Ausprobieren von "Apple Intelligence" geben.
Softwareentwickler dürfen bereits in dieser Woche mit der ersten Beta der KI-Funktionen rechnen. Dann will Apple nämlich angeblich die erste Vorabversion von iOS 18.1 und iPadOS 18.1 für Entwickler ausrollen. Das wäre ein ungewöhnlicher Vorgang, denn ein Punkt-Update erscheint – auch für Entwickler – normalerweise erst, wenn auch das zugehörige Major-Update für alle verfügbar ist.
Nach wie vor kein Apple Intelligence für Nutzer in der EU
Die Entwicklung von iOS 18 wird laut Gurman Ende dieses Monats abgeschlossen und dann für den Launch im September vorbereitet. Wenn Gurman recht behält, würde das für Käufer des iPhone 16 bedeuten, dass sie in den ersten Wochen nach dem Kauf noch nicht auf "Apple Intelligence" zugreifen können.
Gleiches gilt für Kunden in der Europäischen Union, wo der KI-Dienst erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt wird. Das betrifft zudem das "iPhone Mirroring", die Integration von ChatGPT und das "SharePlay Screen Sharing".
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus iOS.

iOS 27 beta 5 liefert neue Siri-Sprache und Such-Optionen
Apple hat iOS 27 beta 5 freigegeben. Die Beta bringt Britisches Englisch für Siri, neue Such-Einstellungen und Liquid-Glass-Anpassungen.

Apple Intelligence China basiert auf Qwen von Alibaba
Ein versehentlich sichtbarer Guide zeigt, wie Apple Intelligence China mit Qwen von Alibaba arbeiten soll und welche Datenschutzrisiken das birgt.

iOS 27 bringt intelligente Anrufinformationen und Dual-Capture für FaceTime
Apple testet in der öffentlichen Beta von iOS 27 neue KI-Funktionen für die Telefon-App und FaceTime. Call Context zeigt Reservierungsdaten direkt am Anrufbildschirm, Dual Capture kombiniert beide Kameras gleichzeitig.

iPad der 12. Generation: Update erst 2027 mit KI-Chip
Das Einstiegs-Tablet von Apple soll erst im Frühjahr 2027 aktualisiert werden. Intern wartet ein neuer Prozessor und mehr Arbeitsspeicher auf Apple Intelligence, während Design und Preis stabil bleiben.

iOS 27 Public Beta 2: Siri AI, Liquid Glass und Performance-Updates
Mit iOS 27 Public Beta 2 erweitert Apple die Funktionen des Sprachassistenten Siri um visuelle Analysen und verbessert das Design. Das Update liefert zudem messbare Geschwindigkeitszuwächse und strengere Kindersicherungen.

Apple Intelligence offiziell in China registriert: Qwen-Modelle treiben KI-Features an
Chinas Cyberspace Administration hat Apples KI-System für den lokalen Markt freigegeben. Die Funktionen basieren auf der Partnerschaft mit Alibaba und werden voraussichtlich im Herbst auf iPhones und iPads aktiviert.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.