Apple iPhone Ultra: Weitere Produktionsprobleme bei Foxconn lassen September-Start wackeln
Ein weiterer Bericht vom 23. Juli deutet wieder auf noch bestehende Schwierigkeiten in der Fertigung des faltbaren iPhone Ultra hin. Foxconn arbeitet an finalen Optimierungen, was den geplanten Marktstart im September in Frage stellen könnte.

Apple bereitet die Markteinführung des faltbaren iPhone Ultra vor, doch die Fertigung zeigt sich von ihrer schwierigsten Seite. Der taiwanesischen Nachrichtenagentur DigiTimes zufolge arbeiten die Montagewerke von Foxconn noch an kritischen Anpassungen. Diese aktuellen Entwicklungen lassen Fragen nach dem geplanten Starttermin im September aufkommen. Zwar gilt der Marktstart weiterhin als wahrscheinlich, jedoch könnte sich die Verfügbarkeit des neuen Geräts verzögern. Die technischen Hürden bei den mechanischen Komponenten erfordern von Apple höchste Präzision.
Foxconn übernimmt Fertigungsvorbereitung
Foxconn hat die Verantwortung für die komplette Fertigung übernommen und steuert den Prozess von der Neuprodukteinführung bis zur Massenproduktion. Branchenkenner sehen in dem taiwanesischen Hersteller den einzigen Partner, der die ambitionierten Ziele erreichen kann. Die Testproduktion begann bereits im April dieses Jahres. Nachdem Apple frühere Schwierigkeiten mit der Leiterplatte und dem Scharnier gelöst hatte, erhöhte das Unternehmen die Bestellmenge auf rund zehn Millionen Geräte.
Scharnier und Display bremsen Fertigung
Die derzeitige Validierungsphase der Technik könnte die Veröffentlichung um ein bis zwei Monate verzögern. Apple prüft die Haltbarkeit des Displays sowie die Scharnierstruktur mit besonderer Strenge. Diese Einschätzung steht im Kontrast zu einem Bericht vom 9. Juli, der von China Securities Journal stammt. Dort hieß es noch, die Massenproduktion laufe ohne Verzögerung. Die widersprüchlichen Informationen deuten auf eine dynamische Fertigungssituation hin.
Hohe Standards und technische Daten
Apple legt beim ersten faltbaren Smartphone höchste Qualitätsstandards an. Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit mit Samsung: Apple hat lange auf ein inneres Display gewartet, das ohne sichtbaren Falz auskommt. Das Gerät wird im klassischen Buchformat ausgeliefert. Folgende Spezifikationen sind für das Gerät geplant:
- Inneres Display mit rund 7,7 bis 7,8 Zoll
- Äußeres Cover-Display von etwa 5,5 Zoll
- Gerätedicke von ungefähr 4,5 Millimetern
- Erwarteter Startpreis über 2.000 US-Dollar
Die Vorstellung soll im September 2026 gemeinsam mit den neuen iPhone 18 Pro-Modellen erfolgen.
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