Apple sichert sich Patent für Touch ID in OLED-Displays
Schon seit längerer Zeit gibt es Gerüchte und Berichte aus der Zulieferindustrie, dass Apple kommende iPhone-Generationen mit einem Fingerabdrucksensor im Bildschirm ausstatten will. Vom US Patent- und Markenamt hat der Konzern jetzt ein Patent für Touch ID in OLED-Displays zugesprochen bekommen.

Die 2020er iPhones sollen laut Vorabinformationen von Analysten ein umfangreiches Redesign erfahren. So kommt zum Beispiel der Metallrahmen zurück, der ähnlich wie beim iPhone 4 oder 4s aussehen soll. Zudem bekommen alle Modelle einen 5G-Chip und die Pro-Varianten angeblich sechs Gigabyte Arbeitsspeicher. Doch wird auch Toch ID ein Comeback erfahren, wie es seit mehreren Monaten prognostiziert wird?
Zumindest arbeitet Apple hinter den Kulissen an einer Möglichkeit, einen Fingerabdrucksensor im Bildschirm zu integrieren. Neben zahlreichen Berichten aus den letzten Wochen und Monaten, die sogar davon sprechen, dass der Scan des Fingerabdrucks die Gesichtserkennung Face ID ersetzen könnte, hat Apple jetzt eine Patentanmeldung zugesprochen bekommen, die eine genau solche Technologie beschreibt.
Konkret geht es bei dem Patent mit der Bezeichnung "OLED based touch sensing and user identification" um ein Verfahren, das Touch ID in OLED-Displays ermöglichen soll. Es wird also auf gar keinen Fall mehr einen Home Button geben. Aus der Patentschrift geht hervor: Wo der Finger für den Scan auf dem Display abgelegt wird, ist irrelevant, da der entsprechende Sensor nahezu den ganzen Bildschirm abdeckt.
Ob Apple Touch ID in OLED-Displays schon bei den 2020er iPhones zum Einsatz bringt, ist fraglich. Ebenso sind wir der Meinung, dass der iPhone-Hersteller Face ID nicht begraben wird. Stattdessen ist die Integration in den schmalen Rand durch Verkleinerung der dazugehörigen Komponenten wie der True-Depth-Kamera denkbar.
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