Apple Silicon: TSMC will ab nächstem Jahr Prozessoren in 3nm produzieren

Apple gehört zu den wichtigsten Kunden der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Im Gegensatz zu Intel haben die Taiwanesen die gesetzten Deadlines für die Produktion der A-Chips stets eingehalten. Jüngsten Experteneinschätzungen zufolge könnte TSMC in Zukunft auch die Prozessoren für den Mac liefern.
Wie das chinesische Portal MyDrivers berichtet, liegt man bei TSMC in Sachen Fertigungsverfahren im Moment voll im Zeitplan. In den nächsten zwei Jahren soll die Massenfertigung von mobilen Prozessoren im 3nm-Verfahren beginnen. Die entsprechenden Produktionslinien befinden sich gerade im Aufbau, die erste Testproduktion soll 2021 beginnen. Ab Sommer oder Herbst des nächsten Jahres könnte laut einem TSMC-Sprecher bereits die Massenproduktion starten.
Apple Silicon profitiert von 3nm
Prozessoren die in 3nm produziert werden, erfahren wie gewohnt einen Leistungsschub. Im Fall des A16, welcher, wenn die Fertigung wie geplant abläuft, einer der ersten Apple-Silicon-Chips sein wird, dürften sich 15 Prozent mehr Transistoren auf der CPU befinden. Das führt im Vergleich zum A14, der sein Debüt im iPhone 12 feiert, zu einer Leistungssteigerung von bis zu 15 Prozent. Darüber hinaus soll der Stromverbrauch um bis zu 25 Prozent sinken.
Da Apple im Rahmen der WWDC 2020 das Ende der Partnerschaft mit Intel als Prozessorlieferant für den Mac offiziell verkündet hat, gehen wir davon aus, dass TSMC künftig einen großen Teil bzw. die komplette Palette an Chips für Apple Silicon stellen wird.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Technik News.

Apple stellt den Mac Pro nach 20 Jahren ein
Apple hat den Mac Pro im März 2026 eingestellt. Zwanzig Jahre nach der Vorstellung ist die professionelle Desktop-Baureihe nun endgültig Geschichte.

iPhone 18 Pro DRAM-Mangel bedroht Start
Der A20-Pro-DRAM-Mangel bedroht den iPhone-18-Launch: Eine Milliarde Dollar an Chips liegen still, Kunden sollten mit Wartezeiten rechnen.

iPhone 18 Pro Verfügbarkeit bedroht durch DRAM-Mangel
Die iPhone 18 Pro Verfügbarkeit droht zu leiden: Ein akuter DRAM-Mangel bedroht den September-Launch und führt bereits zu Lieferengpässen.

iPhone 18 Basismodell: Frühling 2027, kleineres Dynamic Island und 2-Nano-A20-Chip
Das Standard-Modell der iPhone-18-Generation verzögert sich bis in den Frühling 2027. Während die Pro-Geräte im Herbst starten, deutet alles auf ein konservatives Design, einen neuen A20-Chip für die gesamte Linie und mögliche Einsparungen bei der Kamera-Steuerung hin.

A20 Pro im iPhone 18 Pro: 2-Nanometer-Chip und WMCM-Verfahren
Apple wechselt beim A20 Pro im iPhone 18 Pro auf die 2-Nanometer-Fertigung von TSMC. Zudem kommt erstmals das WMCM-Packaging zum Einsatz, um Rechenleistung und Energieeffizienz zu steigern.

Apple plante M2 Extreme und M3 Extreme: Doppelte Kernzahl, keine Veröffentlichung
Apple sollte nach Plänen von Bloomberg-Journalist Mark Gurman Extreme-Chips mit doppelter Leistung gegenüber den Ultra-Modellen entwickeln. Die ambitionierten Prozessoren für den Mac Pro wurden jedoch wegen hoher Kosten und fehlender Nachfrage gestrichen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.