Apple weist Spotifys Vorwürfe zurück
Nachdem Spotify Vorwürfe gegen Apple aufgrund "unfairen Wettbewerbs" bei der EU Kommission gemeldet hatte, weist der iPhone Konzern diese zurück.

Mittlerweile ist auch schon die EU-Kommission den Vorwurf am Prüfen. Laut Spotify CEO soll Apple gezielt Richtlinien im AppStore verwenden, um den hauseigenen Streaming-Dienst hervorzuheben. Die EU Wettbewerbskommissarin überprüft den Fall. Laut Experten könnte der Fall milliardenschwere Folgen für Apple haben.
Nun kontert der Konzern: Spotify verwende "irreführende Rhetorik", um "eigene finanzielle Interessen" voranzutreiben. Dies wurde in einer ausführlichen Antwort am Freitag veröffentlicht. Auch verteidigt der Konzern sein Geschäftsmodell: So soll laut Apple der AppStore "Spotify mit Nutzern verbinden". "Wir stellen die Plattform", wo Nutzer Inhalte "herunterladen und aktualisieren" können, so Apple. Außerdem habe Apple Entwicklerwerkzeuge geboten und ein "sicheres Bezahl-System" aufgebaut. Laut Apple kommen alle diese Vorteile Spotify zu nutze.
Auch verwies der Konzern daraufhin, dass der Großteil der Nutzer die kostenlose Version der App verwende und die meisten kostenpflichtigen Nutzer durch andere Mobilfunkanbieter an die "Premium-Version" herangekommen seien. Der Musikdienst habe ähnliche Erlösanteile an diese zu zahlen. Bezüglich der "irreführenden Rhetorik" weist der Konzern daraufhin, dass Spotify versuche, mehr Geld aus anderer Arbeit herauszuholen. Dies soll laut Apple durch das "jüngste Gerichtsverfahren gegen Spotfiy" bestätigt worden sein, die "höhere Urheberrechtsabgaben" bringen soll.
Ob der Konzern recht behält bleibt eine offene Frage. Die EU-Kommission ermittelt gegen Apple auf "alleinige Monopolstellung".
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