Benchmarks belegen: Der M3 ist schneller als Qualcomms Snapdragon X Elite
Mit seinem neuen Surface Pro 10 wollte Microsoft eigentlich MacBooks mit dem M3 in ihre Schranken weisen. Wie erste Benchmarks des Snapdragon X Elite von Qualcomm nun zeigen, ist aus der Ankündigung aus Redmond nichts geworden.

Foto-Credits: Qualcomm
Schnell sollten sie sein, die neuen „AI PCs“ von Microsoft. Sogar schneller als alles, was Apple bis dahin auf dem Markt hatte. Die Rede ist von den neuen Surface-Laptops, die mit dem Snapdragon X Elite von Qualcomm angetrieben werden. Vergangene Woche hat der Redmonder Konzern seine neuen Notebooks nun vorgestellt und kurze Zeit später folgten dann die ersten Benchmarks.
Wenn man sich die Ankündigung Microsofts zum Snapdragon X Elite noch einmal vor Augen ruft, ist aus dem großspurigen Versprechen, dass der neue Qualcomm-Chip mehr als 20 Prozent schneller sei als der M3 nichts geworden. Der M3 erreicht im Benchmark Geekbench 3.102 Punkte mit einem Kern und 15.273 Punkte mit allen Kernen.
Der Snapdragon X Elite positioniert sich in der Datenbank von Geekbench in etwa auf dem Niveau des Basis-M3 und ist nicht 20 Prozent schneller. Jedoch muss die neue High-End-CPU von Qualcomm immer aktiv gekühlt werden. Der M3 arbeitet im MacBook Air beispielsweise auch mit einer passiven Kühlung. Mit dem M3 Pro, Max oder gar Ultra sowie dem M4 kann der Snapdragon X Elite allerdings nicht mithalten.
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