Bericht: Apple arbeitet an ARM-Prozessoren für Macs als stromsparenden Coprozessor
Technikkenner wissen, dass Apple in iOS-Geräten sogenannte ARM-Prozessoren verbaut, während in den Macs x86-Prozessoren von Intel zum Einsatz kommen. Die ARM-Architektur ist den x86-Prozessoren überlegen, was die Energieeffizienz angeht, was sie besonders geeignet für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets macht. So sind heute auch fast alle Geräte aus diesen beiden Kategorien mit ARM-Prozessoren bestückt.
Ein anderer Vorteil von ARM-Prozessoren ist, speziell bei Apple, dass Hersteller das Design der Prozessoren nach eigenen Anforderungen anpassen können. Apple bezieht die Lizenz von ARM Limited und erstellt dann auf Basis dieser seine eigenen Prozessoren, wobei der A10-Prozessor derzeit das aktuellste Modell aus dieser Reihe ist und im iPhone 7 sowie iPhone 7 Plus zum Einsatz kommt. In den Vergangenen Jahren kamen öfters mal Spekulationen auf, ob Apple irgendwann nicht auch ARM-Prozessoren in Macs verbauen wird. Die Rechenleistung dieser Prozessoren steigt nämlich mit jedem Jahr und reicht mittlerweile durchaus für einfache Aufgaben bei MacBooks aus, wo nicht die schiere Rechenleistung der x86-Prozessoren nicht mehr benötigt wird.
Laut einem aktuellen Bloomberg-Bericht arbeitet Apple auch genau daran, also ARM-Prozessoren in Macs als eine Art Co-Prozessor einzubauen. Eine erste Version ist genau genommen schon in den aktuellen MacBook Pro mit Touchbar eingebaut, welche Apple als T1-Coprozessor bezeichnet, der neben der OLED-Touchleiste auch den Fingerabdrucksensor steuert. In zukünftigen Modellen sollen die ARM-Prozessoren alle nicht rechenintensiven Aufgaben erledigen und so helfen die Akkulaufzeit zu verbessern. Die ersten MacBook Pro mit ARM-Coprozessoren könnten dabei schon in diesem Jahr erscheinen, so Bloomberg.
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