Einträge in der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftsunion verraten neue iPhones & neuen Mac
In der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftsunion sind wieder einige neue Apple-Geräte aufgetaucht, die Apple für den Handel im russischen Raum vorab registriert hat. Konkret handelt es sich um die Modellnummern von neun bisher unbekannten iPhones und um einen neuen Mac.

In der Vergangenheit war die Datenbank der Eurasischen Wirtschaftsunion immer eine gute Anlaufstelle, wenn es um die Veröffentlichung neuer Hardware geht. Wie alle anderen Hersteller auch muss Apple seine neuen Geräte vor dem Verkaufsstart bei der Behörde registrieren. Der Clou: Die Datenbank ist öffentlich einsehbar. Bisher waren die dort hinterlegten Daten immer eine zuverlässige Quelle für Produkte, die Apple in der Pipeline hat.
Für den Handel in Russland, Armenien, Kirgisistan, Kasachstan und Weißrussland wurden nun neun unbekannte iPhones sowie ein neuer Mac registriert (via MySmartPrice).
Folgende Modellnummern kann man den Eintragungen entnehmen:
iPhone
- A2172
- A2176
- A2341
- A2342
- A2399
- A2403
- A2407
- A2408
- A2411
Mac
- A2330
Alle zehn Modellnummern finden bei aktuellen Geräten keine Verwendung und sind gänzlich neu. Für die neun iPhones gibt Apple als Betriebssystem iOS 13 an, der Mac soll mit macOS 10.15 laufen. Das deutet darauf hin, dass Apple die Geräte noch vor den Updates seiner Betriebssysteme präsentiert.
Neun neue iPhones im Herbst?
Bisher sind sich alle Quellen einig, dass Apple im September vier statt bisher drei neue iPhones zeigen wird. Wie bei allen iPhone-Generationen gibt es für gewisse Märkte ein extra Modell, das den jeweiligen Spezifikationen dort angepasst ist.
In Japan beispielsweise kann der Ton beim Auslösen der Kamera nicht deaktiviert werden. Der Ton ist auch bei kompletter Stummschaltung des Systems gesetzlich vorgeschrieben, um heimliche Aufnahmen zu erschweren. Auch gibt es Unterschiede bei den Frequenzen für das mobile Internet, was nahezu alle Hersteller mit länderspezifischen Modellen lösen. Wir gehen davon aus, dass es bei vier neuen iPhones bleibt.
Neuer Mac zur WWDC 2020?
Der Eintrag des Macs mit macOS 10.15 bei der Eurasischen Wirtschaftsunion ist ein weiterer Hinweis darauf, dass wir noch vor dem Herbst einen neuen Mac zu sehen bekommen. Erst am Mittwoch haben wir berichtet, dass Apple am 22. Juni im Rahmen der WWDC 2020 einen neuen iMac zeigen könnte.
Stimmen die Gerüchte, kommt der erwartete iMac mit einem neuen Design, AMD-Grafik, T2-Chip und ohne Fusion Drive, also nur noch mit SSD-Speicher.
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