Faltbares iPad: Neue Gerüchte aus der Lieferkette

Mit den faltbaren Smartphones der Hersteller Samsung und Google wurde ein für lange Zeit totgesagter Trend wiederbelebt. Mit dem Aufstieg klassischer Smartphones, von denen heutzutage annähernd jeder eines besitzt, endete gleichzeitig die Ära herkömmlicher Mobiltelefone, darunter auch solche Modelle zum auf- und zuklappen.
Google ging in diesem Jahr begleitet von einer ausgeklügelten Marketingstrategie mit seinem ersten Pixel Fold an den Start, die Flip- und Fold-Reihe von Samsung wird im August 2023 sogar schon durch die mittlerweile vierte Generation des Klapp-Smartphones erweitert. So wie es zur Tradition geworden ist, auf eine baldige Reaktion des iPhone-Herstellers zu hoffen, ist es ebenso Tradition geworden, dass sich Apple von der Konkurrenz nicht aus der Ruhe bringen lässt.
In Cupertino wird der Qualität eines Produktes dermaßen Bedeutung zuteil, dass der Zeitpunkt der offiziellen Ankündigung in den Hintergrund rückt. Was jedoch nicht bedeutet, dass sich Apple dieser Entwicklung nicht verschließt. Wie bereits verschiedenen Berichten zu entnehmen war, experimentiert das kalifornische Techunternehmen ebenfalls seit geraumer Zeit an einer zufriedenstellenden Lösung - sowohl im iPhone- als auch iPad- und Notebook-Segment.
Entwicklung eines faltbaren iPads
Einem aktuellen Bericht von DigiTimes zufolge, habe Apple zuletzt diverse Anstrengungen vor allem mit Blick auf das iPad intensiviert: "Apple [...] erwägt offenbar eine Ausweitung der Bemühungen auf den Tablet-Sektor", heißt es im Artikel, der sich dabei erneut auf Aussagen aus der Lieferketten bezieht, ohne dabei konkret zu werden.
Zumindest werden somit Aussagen unterstrichen, die Ming-Chi Kuo zu Beginn des Jahres tätigte, wenngleich andere Experten wie Mark Gurman oder Ross Young hierfür keine konkreten Anhaltspunkte sahen. Als größte Schwachstelle faltbarer Smartphones gilt unverändert die Displaykomponente.
Zwar konnte Samsung zuletzt mit einem überarbeitetem Scharnier einen deutlichen Sprung nach vorne machen, im aufgeklappten Zustand emfinden viele Nutzer die mittige Wölbung allerdings noch immer als störend. So lange es Apple nicht gelingt, die Ansprüche an ein qualitativ hochwertiges OLED-Panel ohne Polarisation zu erfüllen, dürfte ein faltbares iPhone, iPad oder MacBook noch etwas länger auf sich warten lassen.
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