iBoot Code teilweise veröffentlicht, Apple gibt Entwarnung
Der Startcode von iPhone und iPad wurde anonym auf GitHub veröffentlicht. Apple Mitarbeiter steht im Verdacht den Code veröffentlicht zu haben.

iBoot ist das Startprogramm von iOS. Es ist der erste Rechenprozess der ausgeführt wird, wenn ein iPhone oder iPad eingeschaltet wird. Iboot ist mit dem BIOS, die Firmware von x86-PCs vergleichbar. Dazu verifiziert das Programm, dass der Kernel von Apple ordnungsgemäß verifiziert wurde. Iboot sowie BIOS sorgen im Grunde dafür, dass das Gerät funktionsfähig wird und leiten im Anschluss den Start des Betriebssystem ein. Im Punkto Sicherheit eines der kritischsten Programme.
Aus dem veröffentlichten Code-Teilen ist es talentierten Hackern und Sicherheitsforschern möglich, Schwachstellen zu erkennen, iPhone-Jailbreaks herzustellen und die Teile für eigene Programme zu nutzen. Aus dieser Sicht ein klares Sicherheitsrisiko. Die Code Teile aus iOS 9 sind laut Apple kein bedenkliches Sicherheitsrisiko, da iOS ein System aus vielen zusammenhängende Sicherheitsvorkehrungen besitzt. Außerdem sind sensible Daten wie Touch- und Face-ID oder Kontodaten in einem extra Bereich gesichert, versicherte man aus Cupertino.
Für Apple ist die Verborgenheit und Funktionalität von iBoot von extremer Wichtigkeit. Entdeckt man einen Bug im Boot-Prozess, so ist Apple im Rahmen seines Bounty-Programm bereit, bis zu 200.000 US-Dollar zu zahlen.
Jonathan Levin erwähnte gegenüber Motherborad, „ Das ist das größte Leck in der Geschichte. Es ist eine große Sache.“
Wie sich herausstellte, wurde der Code durch einen Mitarbeiter auf niedriger Ebene veröffentlicht. Es wird immer wahrscheinlicher, dass der Mitarbeiter den Code mit Absicht veröffentlicht und an einen befreundeten Hacker weitergeben haben soll. Dazu tauchte gerade ein neuer Jailbreak auf.
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