iPhone 18e: Leaker bestätigt Verzicht auf 120-Hertz-Display

Apple arbeitet bereits an der nächsten iPhone-Generation, doch die Details zum günstigeren Modell sorgen für Enttäuschung bei manchen Nutzern. Laut neuen Informationen wird das iPhone 18e auf mehrere Display-Features verzichten, die bei der Konkurrenz längst Standard sind. Besonders die fehlende Unterstützung für eine variable Bildwiederholrate und die damit verbundene Einschränkung bei der Hintergrundanzeige fallen auf. Ein koreanischer Bericht deutet zudem darauf hin, dass sich dieser technische Rückstand noch einige Jahre hinziehen wird.
Display-Details und Panel-Debatte
Der bekannte Leaker Digital Chat Station hat auf der chinesischen Plattform Weibo aktuelle Informationen zum Display des iPhone 18e geteilt. Demnach bleibt das Gerät bei einer festen Bildwiederholrate von 60 Hertz und verzichtet sowohl auf die ProMotion-Technologie als auch auf ein Always-On-Display.
Die genauen technischen Hintergründe des Panels sind jedoch noch nicht vollständig geklärt, da sich die Quellen widersprechen. AppleInsider führt den Leaker so an, dass ein 6,12 Zoll großes LTPO-OLED-Panel zum Einsatz komme, welches trotz seiner Fähigkeiten nur mit 60 Hertz betrieben werde. Im direkten Vergleich erhält das reguläre iPhone 18 demgegenüber ein 6,3 Zoll großes Display mit 120 Hertz und vollem ProMotion-Support.
Strategischer Verzicht auf ProMotion
Apple plant den Umstieg auf modernere Display-Technologie für das e-Modell erst deutlich später. Ein koreanischer Bericht aus Anfang 2026 prognostiziert, dass sich die Bildwiederholrate erst beim vierten e-Modell, voraussichtlich 2028, auf 120 Hertz erhöhen wird. Der Grund liegt in einer speziellen Entwicklungsstrategie des Unternehmens.
Apple arbeitet derzeit an einer verbesserten LTPO+-Technologie, die Oxid-Halbleiter sowohl in den Schalt- als auch in den Ansteuertransistoren einsetzt, um den Energieverbrauch weiter zu senken. Diese fortschrittlichen Panels sollen ab 2028 zunächst exklusiv für die Topmodelle reserviert bleiben, darunter das iPhone Air und das kommende Falt-iPhone. Erst wenn die neue Technologie in den Flaggschiffen Einzug gehalten hat, würden herkömmliche LTPO-Panels frei werden und könnten schrittweise in die günstigeren Modellreihen wandern.
Nachteil im Vergleich zur Konkurrenz
Für Käufer in der Preisklasse des e-Modells bedeutet der Verzicht auf ProMotion einen spürbaren Nachteil gegenüber der Konkurrenz. Viele Android-Smartphones bieten bereits heute Displays mit 120 Hertz, die für eine deutlich flüssigere Bedienung sorgen. Die ProMotion-Funktion passt die Bildwiederholrate dynamisch zwischen einer und 120 Hertz an, je nachdem, welche Aufgabe gerade ausgeführt wird, und spart so gleichzeitig Akkulaufzeit.
Ohne diese Technologie ist zudem ein Always-On-Display technisch nicht sinnvoll umsetzbar, da die Panel-Hardware die ständige Hintergrundanzeige nicht effizient genug unterstützt. Nutzer müssten also nicht nur auf flüssigere Animationen verzichten, sondern auch auf die praktische Funktion, Uhrzeit und Benachrichtigungen jederzeit auf dem Sperrbildschirm einsehen zu können.
Weitere Leaks zur iPhone-Generation
Neben den Display-Details teilt Digital Chat Station weitere Informationen zur kommenden iPhone-Generation. Der Leaker gilt in der Community als vertrauenswürdige Quelle mit einer vergleichsweise hohen Trefferquote, dennoch bleiben alle Angaben vor der offiziellen Vorstellung Spekulation. So soll das iPhone Air 2 ein 6,55 Zoll großes 120-Hertz-LTPO-OLED-Display erhalten.
Die Entwicklung der Pro-Modelle schreitet ebenfalls voran: Die iPhone 19 Pro und das iPhone Ultra 2 befinden sich laut der Quelle bereits in der Phase, in der verschiedene Chassis-Formen getestet werden. Besonders das iPhone Ultra als Falt-Modell steht kurz vor der Markteinführung und wird voraussichtlich im September gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max vorgestellt.
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