iOS 17: Diese neuen Funktionen funktionieren nicht mit jedem iPhone

Bis zum Release der finalen Fassung von iOS 17 dauert es noch ein paar Monate. Behält Apple den gewohnten Turnus bei, dürfte es wohl spätestens Ende September so weit sein. Während der WWDC23-Keynote am Montag gab es schon einige der neuen Funktionen zu sehen. Mittlerweile gibt es auch die offizielle Vorschau auf der Apple-Webseite.
Wenn man durch die neuen Features scrollt, fallen einem die üblichen Fußnoten auf. Diese geben die kompatiblen iPhones an, wenn ein Feature nicht auf allen Geräten funktioniert, die mit iOS 17 laufen. Oft ist der verbaute A-Chip zu schwach oder es wird zum Start nur die USA bzw. Nordamerika versorgt.
Ob euer iPhone alle der auf gewisse Modelle oder Regionen beschränkten Neuerungen unterstützt, könnt ihr an dieser Stelle nachlesen.
Live Voicemail
Via Live Voicemail können Anrufer eine Nachricht hinterlassen, die während der Aufzeichnung in Echtzeit transkribiert wird. Der entsprechende Text wird auf dem iPhone-Display angezeigt. Ist der Anrufer noch in der Leitung, kann das Gespräch gleich entgegengenommen werden.
Die Live Voicemail steht zum Launch von iOS 17 nur für Nutzer in den USA und in Kanada zur Verfügung.
Handgesten für Reaktionen
Unter der Fußnote mit der Ziffer Zwei findet man die Mindestanforderungen der Handgesten für Reaktionen. In einem FaceTime-Videoanruf kann man 3D-AR-Effekte wie Feuerwerk, Konfetti oder Herzen mit Handgesten auslösen. Um die Handgesten für Reaktionen zu nutzen, benötigt man eines der folgenden iPhones:
- iPhone 12
- iPhone 13
- iPhone 14
Unterstützt werden alle Modelle der jeweiligen iPhone-Generation. Die Effekte können mit den Handgesten nur ausgelöst werden, wenn für den FaceTime-Anruf die Frontkamera genutzt wird.
FaceTime auf Apple TV
Kontaktdaten mit NameDrop austauschen
In unserem Artikel zu iOS 17 haben wir euch bereits das neue AirDrop-Feature „NameDrop“ vorgestellt. Via NameDrop haben die Apple-Entwickler das Austauschen von Telefonnummern und Kontaktdaten einfacher gemacht. Das Ganze klappt nicht nur über eine AirDrop-Verbindung zwischen iPhones: Die Apple Watch wird mit dem Release von watchOS 10 im Herbst ebenfalls mit NameDrop ausgestattet.
Die Fußnote Vier verrät alle unterstützten Geräte:
iPhone
- alle mit iOS 17 kompatible iPhones
Apple Watch
- Apple Watch Series 6 oder neuer
- Apple Watch SE (1. und 2. Generation)
- Apple Watch Ultra
Noch genauere Autokorrektur
Bei der Entwicklung von iOS 17 hat Apple auch Hand an die Autokorrektur beim Schreiben mit der virtuellen Tastatur angelegt. Um die Korrekturfunktion noch genauer und persönlicher zu machen, nutzt das iPhone mit dem nächsten Major-Update maschinelles Lernen.
Um mit der verbesserten Autokorrektur schreiben zu können, benötigt man für die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch mindestens ein iPhone 12. Die Sprachen Arabisch, Niederländisch, Deutsch, Hebräisch, Koreanisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch und Thailändisch sollen laut Apple auch auf älteren Geräten mit dem neuen Feature versorgt werden.
Vorhersagen direkt während der Eingabe
iOS 17 hat eine weitere Neuerung für das Tippen mit der Tastatur an Bord: die Vorhersagen direkt während der Eingabe. Im Lauf der Zeit lernt das iPhone anhand der Wörter am Satzanfang, was man schreiben möchte. Das trifft natürlich nicht immer zu. Die Vorhersagen werden auf dem Display angezeigt. Will man diese übernehmen, reicht das Bestätigen mit der Leertaste.
Für die Vorhersagen direkt während der Eingabe benötigt man auch ein iPhone 12 oder neuer. Zum Start im Herbst wird allerdings nur die englische Sprache unterstützt.
Neue Funktionen für die AirPods
Der siebte Punkt in der Preview von iOS 17 behandelt die neuen Funktionen, mit denen die AirPods im Herbst ausgestattet werden. Dabei standen die AirPods Pro der zweiten Generation ganz oben auf der Liste der Entwickler, doch auch Besitzer von älteren Modellen dürfen sich über neue Features freuen.
Alle Neuerungen der kommenden AirPods-Software inklusive der Einschränkungen haben wir gestern für euch zusammengefasst.
Siri
Mit iOS 17 erhält Apples Sprachassistent einige neuen Funktionen. So funktioniert Siri unter iOS 17 auch, wenn man einfach „Siri“ sagt. Der alte Befehl „Hey Siri“ wird zwar beibehalten, ist allerdings nicht mehr zwingend notwendig - zumindest wenn man in den USA, in Kanada, Australien oder Großbritannien lebt. Unterstützt werden alle mit iOS 17 kompatiblen iPhones sowie die AirPods Pro der zweiten Generation.
Siri kann ab dem Herbst außerdem mehrere Anfragen hintereinander verarbeiten, ohne dass man „Siri“ oder „Hey Siri“ erneut sagen muss. Die Fußnote zehn gibt an, dass die aufeinanderfolgenden Siri-Anfragen auf allen unterstützten iPhones funktionieren. Leider gibt es zum Start eine Beschränkung auf die Länder USA, Kanada, Australien und Großbritannien.
Point and Speak
iOS 17 bringt eine ganze Reihe an neuen Bedienungshilfen mit. Eine davon ist Point and Speak, das Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit das Interagieren mit Gegenständen erleichtern soll, die mit Text beschriftet sind. Point and Speak wird auf ausgewählten iPhones in die Kamera-App integriert. Scannt man mit der Kamera eine Beschriftung, wird diese durch Tippen auf den Text vorgelesen.
Diese iPhones werden unterstützt:
- iPhone 12 Pro
- iPhone 12 Pro Max
- iPhone 13 Pro
- iPhone 13 Pro Max
- iPhone 14 Pro
- iPhone 14 Pro Max













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