Mac Pro mit M-Prozessor soll laut Apple bald auf den Markt kommen
Lange galt er nur als Gerücht, jetzt wurde es jedoch offiziell von Apple bestätigt: Der Mac Pro mit M-Prozessor soll schon bald auf den Markt kommen.

Als Apple 2020 seinen ersten selber entwickelten Desktop-Prozessor vorstellte, gab Tim Cook zu verstehen, dass bis Ende 2022 alle Macs mit den neuen M-Chips ausgestattet werden. Der Übergang von Intel auf "Apple Silicon"-Prozessoren ging seitdem recht zügig vonstatten und fast alle Macs wurden umgestellt. Fast alle, denn der Mac Pro ist derzeit noch der einzige Mac, der mit einem Xeon W von Intel angeboten wird.
Lange Zeit war unklar, ob der Mac Pro überhaupt fortgeführt wird. Während es in der Gerüchteküche brodelte, gab es aus dem Apple Park kein Lebenszeichen von einem Mac Pro mit M-Chip. Bis gestern. In einem Interview mit India Today wurde der Mac Pro mit M-Prozessor offiziell angekündigt.
Apple Silicon hat die Branche verändert
Als Gesprächspartner stand der Vice President für das globale Produktmarketing, Bob Borchers Rede und Antwort. In erster Linie ging es um "Apple Silicon" und wie der M1 den Markt auf den Kopf stellte. Vor allem auf die Energieeffizienz der M-Prozessoren sei der Manager stolz: „Ich denke, dass sich die breitere Branche lange Zeit auf Leistung konzentriert hat“, so Borchers. „Und wir haben diese Idee eingeführt, dass man darüber nachdenken muss, wie man das effizient machen kann.“
In einem Nebensatz sprach Borchers über den Mac. Er betonte, dass alle Apple-Computer einschließlich des Mac Pro von einem M-Chip angetrieben werden sollen - „Wann auch immer er erscheint“. Borchers deutete jedoch an, dass man sich mit dem Mac Pro nicht mehr lange Zeit lassen wird. Einen genauen Termin nannte er leider nicht.
Mac Pro mit M2 Ultra
Aus den Reihen der Zulieferer und von Quellen aus dem Apple Park gab es in den letzten Wochen und Monaten bereits erste Hinweise, was wir von dem neuen Desktop-System erwarten können. Wahrscheinlich wird der Mac Pro mit einem M2 Ultra angeboten, der aus zwei gekoppelten M2 Max besteht.
Schlechte Nachrichten gibt es dagegen für alle, die den neuen Mac Pro nach dem Kauf aufrüsten wollen. Laut den bisher bekannten Leaks wird das wohl nicht so einfach möglich sein. Weder die Grafikkarte noch den Arbeitsspeicher könne man angeblich tauschen. Hier könnten die "Compute Modules" ins Spiel kommen, die im Code der Beta von iOS 16.4 entdeckt wurden. Ob der Verkaufsstart bereits im Frühling erfolgt, bleibt dagegen abzuwarten.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Mac Studio mit M5 Ultra: Oktober-Termin, moderate Leistungssteigerung und Preisschock
Apple plant das Mac Studio mit dem M5 Ultra für Oktober 2026. Lieferengpässe bei Speicherchips und deutliche Preiserhöhungen werfen jedoch Fragen nach Verfügbarkeit und Kosten auf.

Apple plant M6-Chips wohl ohne Pro- und Max-Varianten
Apple bricht mit seiner seit 2020 bestehenden Chip-Strategie und setzt bei der M6-Generation auf eine vereinfachte Produktlinie, während der Fokus bereits auf der KI-optimierten M7-Reihe liegt.

M6-Chip debütiert im Herbst 2026 mit neuem MacBook Ultra
Apple plant für den Herbst 2026 die Einführung der M6-Chip-Generation. Im Mittelpunkt steht ein neues High-End-Notebook namens MacBook Ultra mit Touchscreen und OLED-Display.

macOS Golden Gate: Rosetta 2 endet, Apple warnt vor Intel-Apps
Apple verschärft in macOS 27 Golden Gate die Warnungen zum Auslauf von Rosetta 2. Eine neue Systemübersicht zeigt, welche Intel-Apps in macOS 28 ausfallen werden.

macOS 27 Golden Gate: Die letzte Version mit Rosetta-2-Unterstützung
Apple bringt macOS 27 Golden Gate als die finale Ausgabe mit Rosetta-2-Unterstützung. Ab der nächsten Generation entfällt die Übersetzungsschicht vollständig – ein Wendepunkt für alle, die noch Intel-Software nutzen.

macOS 27: Siri-App, KI-Features, Liquid-Glass-Update und Ende der Intel-Ära
Apple präsentiert macOS 27 auf der WWDC 2026 mit einer eigenständigen Siri-App, umfangreichen KI-Tools und einer Überarbeitung des Liquid-Glass-Designs. Zugleich endet die Unterstützung für Intel-Macs, M1 Apple Silicon wird zur Mindestanforderung.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.