MacBook Pro: Weiterer Zulieferer für Mini-LED beauftragt
Apple traut dem bereits sehnsüchtig erwarteten neuen MacBook Pro einiges zu und beauftragt aufgrund positiver Prognosen ein zweites Unternehmen mit der Lieferung von Mini-LED-Bildschirmen.

Für Computerhersteller war das Jahr 2020 ein äußerst erfolgreiches. Notebooks und Tablets erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, ein Ende dieses Trends scheint aktuell nicht in Sicht. Die gestiegene Nachfrage wird zusätzlich durch den vollzogenen Umbruch in Sachen Prozessoren angetrieben. Das MacBook Air und das MacBook Pro sind bereits mit Apple Silicon ausgestattet, was bei den Kunden durchaus zu überzeugen weiß.
Auch das kommende MacBook Pro wird Branchenexperten zu Folge weiter auf der Erfolgswelle schwimmen. Das Notebook in den Größen 14 und 16 Zoll erhält wieder deutlich mehr Anschlüsse und einen größeren RAM. Der Leaker Luke Miani geht noch einen Schritt weiter und rechnet sogar mit einem UHS-II-Kartenleser, der SD-Karten mit einer Geschwindigkeit bis zu 312 Mbit/s auslesen kann. Das scheint im Hause Apple auszureichen, um von einem starken Absatz der Geräte auszugehen. Aus diesem Grund erhöht Apple wohl seine Zuliefererkapazitäten.
Weiterer Zulieferer für Mini-LED gesichert
Die Bildschirmgrößen sollen nach Einschätzung von Marktbeobachtern zu einem größeren Interesse unter den Käufern führen. Darüber hinaus wird auch der noch leistungsfähigere M1X-Chip zum kommenden Erfolg beitragen. Außerdem wird das MacBook Pro neben einem USB-C-Anschluss auch über weitere Anschlüsse verfügen.
Das Mini-LED-Panel wird zudem für eine höhere Kontraststärke sorgen. An dieser Stelle sah Apple offenbar noch Verbesserungspotenzial und vergrößerte kurzerhand die Lieferkapazitäten. DigiTimes berichtet, dass Apple weitere Zulieferer mit der Bereitstellung und Montage von Displays beauftragt habe.
Das Unternehmen Luxshare Precision Industry profitiert nun von der Beauftragung und wird neben Taiwan Surface Mounting Technology für die wichtigen Bauteile verantwortlich sein. Apple verspricht sich dadurch auch höhere Nachfragen nach den hochwertigen MacBooks rechtzeitig decken zu können.
Release-Verzögerung laut DigiTimes
Das Blatt geht mittlerweile von einem Release im viertel Quartal diesen Jahres aus, nachdem DigiTimes zuvor über eine Vorstellung im dritten Quartal berichtete. Die angespannte Situation rund um die Lieferung von Halbleitern soll demnach für die Verzögerung verantwortlich sein. Zu dieser Einschätzung gelangen auch weitere Analysten, so das Blatt. Selbst eine Vorstellung im November sei nach aktuellen Informationen denkbar.
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