Phil Schiller: 32GB RAM hätten bei den neuen MacBook Pro einen kleineren Akku zur Folge gehabt
Die neuen MacBook Pro werden mittlerweile schon ausgeliefert und sind vor Ort in den Retail Stores erhältlich. Die zweifellos größte Neuerung ist die OLED-Touchbar, die sich aber schon lange vorher durch Gerüchte ankündigte. Über den Sinn dieser Touchleiste lässt sich streiten, zum größten Teil wird diese aber positiv aufgenommen. Was hingegen nicht so positiv aufgenommen wird, sind der fehlende SD-Kartenleser, festgelötete SSD-Festplatten oder die schwächeren Akkus.
Auch bezüglich des Arbeitsspeichers gab es Kritik, weil dieser bei den neuen MacBook Pro nur bis maximal 16 GB geht. Einige Nutzer hätten sich nämlich durchaus lieber 32 GB gewünscht. In der Hinsicht hatte sich Apples Marketingchef Phil Schiller schon zu Wort gemeldet und eine Erklärung geliefert. Hätte Apple 32 GB verbaut, wäre die Akkulauzeit schlechter ausgefallen, wobei Schiller damals keine exakte technische Begründung lieferte. Nun meldet er sich nochmals zu Wort und gibt eine genauere Erklärung ab, wie 9To5Mac berichtet.
So kommt in den neuen MacBook Pro eine energiesparende Low-Power-Variante eines LPDDR3E RAMs zum Einsatz. Diese verbraucht wie gesagt weniger Energie als DDR4 Speicher, welcher laut Schiller für 32 GB nötig wäre. Außerdem würde man ein neues Mainboarddesign benötigen, welches dann wohl weniger Platz für den Akku ließe, so Schiller. Beides zusammen hätte dann einen stark negativen Einfluss auf die Akkulaufzeit.
Auch wenn das so stimmen mag, beantwortet es nicht die Frage, wieso Apple sogar bei den MacBook Pro die Geräte immer dünner und spartanischer machen muss, anstatt die Gehäusedicke beizubehalten um so keine Kompromisse eingehen zu müssen. Schon bei den iPhones sorgte das Dünnermachen nicht unbedingt nur für Vorteile, da die Akkus schwächer ausfallen und die Gehäuse sich in manchen Fällen durchbogen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Erstes Touchscreen-MacBook setzt auf M5-Pro- und M5-Max-Chips
Apples erstes MacBook mit Touchscreen setzt auf bewährte M5-Pro- und M5-Max-Chips statt auf die noch unveröffentlichte M6-Generation. OLED-Bildschirm, Touch-Steuerung und Dynamic Island sollen das Gerät zu einem neuen Flaggschiff machen.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

iPad mini 8: OLED-Display, A19 Pro-Chip und Preiserhöhung erwartet
Apple bereitet den Nachfolger des kompakten Tablets vor, der in mehreren Punkten deutlich von der Vorgängergeneration abweichen soll. Ein Wechsel zu OLED-Technologie, ein aktueller Prozessor und ein neues Gehäusekonzept stehen auf der Agenda.

MacBook Ultra mit OLED-Display und Touchscreen bestätigt
Der chinesische Leaker Instant Digital bestätigt auf Weibo, dass das kommende MacBook definitiv Touch-Funktion erhalten wird. Zugleich soll es das erste Apple-Laptop mit OLED-Display werden.

Omdia datiert Apples OLED-MacBook Pro auf September 2026
Ein Marktbericht von Omdia Research verlegt den Release des nächsten MacBook Pro mit hybrider OLED-Technologie deutlich nach vorne — auf das dritte Quartal 2026. Samsung Display liefert die Panels ab Juli, während Analysten Touchscreen und M6-Chip in den Gerüchten halten.

Apple Watch 2027 könnte neue OLED-Display-Technologie erhalten
Apple prüft eine neue OLED-Backplane-Technologie namens HMO, die die Energieeffizienz von Smartwatch-Displays deutlich steigern soll. Die erste Einführung könnte bereits mit der Apple Watch 2027 erfolgen.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.