Praxis-Tipp: Neuen Mac mit dem iPhone einrichten

Foto-Credits: Apple
macOS 15.4 hat eine neue Funktion an Bord, die man im laufenden Betrieb leicht übersehen kann. Erst wenn man seinen Mac neu einrichtet, kommt das Upgrade des Systemassistenten in Spiel, der das Einrichten eines neuen Apple-Notebooks oder -Desktop-Systems erleichtert, wenn man ein iPhone oder iPad besitzt.
Bestimmte Einstellungen und Dateien können ab macOS 15.4 direkt von einem iPhone oder iPad auf den neuen Mac kopiert werden, wenn auf diesen iOS 18.4 bzw. iPadOS 18.4 installiert ist. Zu den Daten, die man von seinem Mobilgerät auf den Mac transferieren kann, gehören zahlreiche Einstellungen für die Bedienungshilfen, das WLAN, das Erscheinungsbild und mehr. Über die iCloud werden auf Wunsch zudem automatisch Dateien, Fotos, Kontakte, Passwörter und andere in der Apple-Cloud gespeicherte Inhalte übertragen.
Die minimalen Systemvoraussetzungen
Damit man den neuen Mac mit dem iPhone einrichten kann, müssen laut dem zugehörigen Support-Dokument die folgenden Mindestanforderungen erfüllt sein:
- ein Mac, auf dem macOS 15.4 oder neuer installiert ist und der mit dem Mac-Systemassistenten gestartet wird (geschieht automatisch)
- ein iPhone mit iOS 18.4 (oder ein iPad mit iPadOS 18.4), das bereits eingerichtet wurde
- das iPhone oder iPad muss sich in der Nähe befinden
- Bluetooth und WLAN müssen aktiviert sein
Schnellstart mit dem Mac-Systemassistenten
Kauft man einen neuen Mac oder setzt den alten zurück auf die Werkseinstellungen, wird man beim ersten Start vom Mac-Systemassistenten begrüßt. Nach dem Auswählen der Sprache und dem Land kommt im nächsten Schritt der bekannte Bildschirm, über welchen man schon vor macOS 15.4 Daten übertragen konnte. Hier hatte man bisher die Wahl zwischen einem alten Mac, der Time Machine und einem Windows PC. Jetzt erscheinen auch das iPhone und das iPad in der Übersicht.
Nach einem Klick auf „Mit iPhone oder iPad einrichten“ sucht der Mac-Systemassistent nach Geräten in der Nähe, die entsperrt sein müssen. Anschließend klickt man auf den Button „Fortfahren“ und muss sich ggf. via Face ID oder Touch ID identifizieren. Auf dem Bildschirm des neuen Mac erscheint dann ein Muster, das man mit der Kamera des iPhone oder iPad scannt. Den Rest übernimmt der Mac-Systemassistent, der verschiedene Kategorien an Daten und Einstellungen abfragt, die auf den neuen Mac kopiert werden sollen.







Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Preiserhöhung für alle Apple-Geräte steht kurz bevor
Tim Cook hat bestätigt, dass die Listenpreise für Apples Hardware-Portfolio steigen werden. Insider warnten bereits, dass die Anpassungen wegen einer DRAM-Krise in den kommenden Wochen greifen könnten.

M4-Neural-Engine: Entwickler schaltet versteckte 15,8 TFLOPS KI-Trainingsleistung frei
Ein Entwickler hat die Apple Neural Engine des M4-Chips reverse-engineert und 15,8 TFLOPS KI-Trainingsleistung freigeschaltet, die Apple offiziell sperrt. Der offene Quellcode ermöglicht nun das Training von Modellen direkt auf der Hardware.

MacBook Ultra mit OLED-Display und Touchscreen bestätigt
Der chinesische Leaker Instant Digital bestätigt auf Weibo, dass das kommende MacBook definitiv Touch-Funktion erhalten wird. Zugleich soll es das erste Apple-Laptop mit OLED-Display werden.

Apple plant massive Produkt-Offensive für Herbst 2026
Apple bringt in diesem Herbst über 15 neue Geräte auf den Markt — von einem faltbaren iPhone über ein MacBook mit OLED-Display bis hin zu Wearables und Smart-Home-Produkten.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.