Siri Sprachstudie: Apple plant Verbesserung des Sprachassistenten
Aufgrund der dauerhaften Kritik am Sprachassistenten von Apple haben ausgewählte Nutzer mit der App "Siri-Sprachstudie" zukünftig die Möglichkeit den Dienst zu verbessern.

Das erste Smartphone aus dem Hause Apple, welches mit Sprachassistenten Siri ausgestattet wurde, war das iPhone 4S aus dem Jahr 2011. Seit jeher können neben sämtlichen iPhones auch iPads, Macs, Apple Watches und sogar der Apple TV per Sprachbefehl angesprochen werden. Allerdings muss sich Cupertino auch regelmäßig Kritik für Siri gefallen lassen.
So ist der Sprachassistent regelmäßig mit bestimmten Befehlen überfordert, sofern diese nicht haargenau nach einem entsprechenden Muster ausgesprochen werden. Alexa von Amazon oder der Assistant von Google scheinen im Vergleich zu Siri oftmals trotz ihres niedrigeren Alters weiter entwickelt zu sein. Der iPhone-Hersteller hat diese Entwicklung bereits zur Kenntnis genommen und plant nun eine Verbesserung von Siri vorzunehmen, indem er die Endnutzer in den Prozess einbindet.
App nur auf Einladung erhältlich
Die App ist seit dem 9. August auf dem Markt. Der deutsche Name der Anwendung heißt "Siri-Sprachstudie" und befindet sich im App Store des iPhones. Allerdings lässt sich die App nicht einfach über das Lupen-Symbol finden. Apple lässt die App nur von Nutzern installieren, die sich aufgrund einer Einladung mit einer persönlichen ID registrieren.
Neben den USA kann die App auch in Deutschland, Kanada, Frankreich, Irland, Italien, Hongkong, Taiwan, Indien, Japan, Mexiko und Neuseeland installiert werden. Mithilfe des Feedbacks kann Apple auf die jeweiligen Verbesserungsvorschläge reagieren. Dabei kann der Nutzer bei jedem Sprachbefehl einzeln entscheiden, ob dieser an Apple weitergegeben werden soll. Neben dem Befehl und dem Feedback werden keine weiteren persönlichen Informationen übertragen.
Apple streicht einige Siri-Befehle
Laut einem Support-Dokument von Apple werden in Zukunft einige Befehle unter iOS 15, iPadOS 15, macOS Monterey, watchOS 8 und tvOS 15 nicht mehr unterstützt. Zu den aus dem Verkehr genommenen Sprachbefehlen gehören unter anderem die Suche nach Fotos oder das Bestellen eines Fahrdienstes.
Vor allem in Bezug auf CarPlay werden viele Aufforderungen aus dem Programm genommen, die zukünftig auch nicht mehr ersetzt werden sollen.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Apps.

AirPods mit Kamera: Apples erstes KI-Wearable kommt Ende 2027
Apple verzögert die Veröffentlichung von AirPods mit integrierten Kameras auf Ende 2027. Die Sensoren dienen nicht der Fotografie, sondern liefern Siri visuelle Kontextdaten für KI-gestützte Assistenzfunktionen.

Siri, oder warum iOS 27 die Dynamic Island kurzzeitig versteckt
Apple überarbeitet Siri in iOS 27 komplett: Der neue Orb erscheint auf dem iPhone pillenförmig, weil die aktuelle Dynamic Island zu breit ist. Mit dem iPhone 18 Pro könnte sich das ändern.

Siri in iOS 27 setzt auf komplett neue Architektur
Apple hat die Siri-Integration in iOS 27 verzögert, um die alte Architektur vollständig zu ersetzen. Der neue Assistent basiert auf modernster KI und läuft ab sofort als eigenständige App.

Drei iOS-27-Features warten noch auf den Start
Apple hat drei fertige Funktionen für iOS 27 und watchOS 27 bewusst zurückgehalten. Bloomberg-Redakteur Mark Gurman erklärt, was dahintersteckt.

Apple plant Update für HomePod und Apple TV mit neuer Siri
Apple hat die Hardware für neue HomePod- und Apple-TV-Modelle bereits fertiggestellt. Der Marktstart wird bewusst bis September 2026 verschoben, um iOS 27 und eine überarbeitete Siri zu unterstützen.

Siri bleibt ein Werkzeug: Apples klare Absage an emotionale KI bei iOS 27
Craig Federighi und Greg Joswiak erklären Apples Philosophie hinter iOS 27: Siri bleibt ein reines Werkzeug und verzichtet bewusst auf emotionale Bindung.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.