Tim Cook deutet in einer Mail neue Macs an
Vor der Keynote am vergangenen Mittwoch gab es Spekulationen darüber, ob Apple möglicherweise neue Macs auf der Veranstaltung vorstellen wird. Hier wurde speziell an neue MacBook Pro gedacht, da diese in der nächsten Generation eine neuartige OLED-Touchleiste bekommen sollen, welche die bisherigen Funktionstasten ersetzt und noch zusätzliche Funktionen ermöglicht. Bekanntlich gab es aber nur zwei neue Vorstellungen, die Apple Watch 2 und die neuen iPhones, wenn man die drahtlosen AirPods mal nicht mit zählt.
Es stellt sich also die Frage, wann neue Macs auf den Markt kommen werden. Das hat sich auch ein Leser von Macrumors gedacht und einfach mal Apples Chef Tim Cook angeschrieben, von dem bekannt ist, dass er öfters auf Kundenanfragen antwortet oder zumindest antworten lässt. Genauer gesagt wurde gefragt, ob sich Apple aus dem Mac-Bereich zurückziehen könnte. Das wurde von Cook natürlich verneint, da die Mac-Sparte dem Unternehmen sehr viel bedeute.
Im Anschluss wies Cook daraufhin, dass man dran bleiben solle. Das ist eine ziemlich klare Anspielung auf anstehende neue Macs, wobei Cook natürlich wie immer nichts Konkretes verraten hat. Laut der Ansicht des Marktanalysten Ming-Chi Kuo werde das neue MacBook Pro späte im Herbst erscheinen, so um den Oktober rum. Neben der erwähnten OLED-Leiste ist hier auch die Rede von einem dünneren Design und Fingerabdrucksensor bei den neuen MacBook Pro Modellen.
Rein zeitlich ist ein Update der MacBook Pro schon überfällig, da die letzten Geräte vor über 480 Tagen vorgestellt wurden. Noch länger liegt die Vorstellung der derzeit aktuellen MacBook Air Geräte mit über 550 Tagen oder gar des Mac mini mit fast 700 Tagen. Noch mal ein länger her ist die Vorstellung des aktuellen Mac Pro, der mittlerweile vor fast 1000 Tagen vorgestellt wurde. Daher sind die drei letztgenannten Geräte erst recht überfällig, wobei sich auch die Frage nach der Zukunft des MacBook Air stellt, die mittlerweile ungewiss zu sein scheint.
Früher war es mal Apples dünnstes MacBook, was sich jedoch mit der Einführung des 12" Retina Macbooks geändert hat. Im März dieses Jahres tauchte dann ein Gerücht auf, wonach Apple die Marke Air auslaufen lassen werde. Das 12" Retina MacBook Pro wäre dann in Zukunft das besonders kompakte Einsteigergerät, während die MacBook Pro ebenfalls etwas dünner werden aber gleichzeitig ihre Leistungsfähigkeit behalten sollen. Bei den anderen beiden Geräten, Mac mini und Mac Pro, ist die Gerüchteküche jedoch ausgesprochen ruhig, sodass derzeit nicht mal eine Basis für Spekulationen da ist.
Das könnte dich auch interessieren
Weitere Geschichten aus Mac News.

Erstes Touchscreen-MacBook setzt auf M5-Pro- und M5-Max-Chips
Apples erstes MacBook mit Touchscreen setzt auf bewährte M5-Pro- und M5-Max-Chips statt auf die noch unveröffentlichte M6-Generation. OLED-Bildschirm, Touch-Steuerung und Dynamic Island sollen das Gerät zu einem neuen Flaggschiff machen.

Apple preist Macs und iPads teurer – Analysten bleiben ruhig
Apple hat am 25. Juni 2026 Preiserhöhungen für Teile des Mac- und iPad-Sortiments bekanntgegeben. Die Aktie reagierte mit einem deutlichen Kursverlust von 4,8 Prozent, doch Analysten von Evercore ISI und Wedbush sehen die Maßnahme als notwendigen Schutz der Gewinnmarge.

Apple erhöht deutlich die Preise für fast alle Hardware-Produkte
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardwaresortiment angehoben, mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Das aktuelle iPhone bleibt verschont. Die Mehrkosten reichen von 30 bis 500 Euro.

Preiserhöhung für alle Apple-Geräte steht kurz bevor
Tim Cook hat bestätigt, dass die Listenpreise für Apples Hardware-Portfolio steigen werden. Insider warnten bereits, dass die Anpassungen wegen einer DRAM-Krise in den kommenden Wochen greifen könnten.

iPad mini 8: OLED-Display, A19 Pro-Chip und Preiserhöhung erwartet
Apple bereitet den Nachfolger des kompakten Tablets vor, der in mehreren Punkten deutlich von der Vorgängergeneration abweichen soll. Ein Wechsel zu OLED-Technologie, ein aktueller Prozessor und ein neues Gehäusekonzept stehen auf der Agenda.

M4-Neural-Engine: Entwickler schaltet versteckte 15,8 TFLOPS KI-Trainingsleistung frei
Ein Entwickler hat die Apple Neural Engine des M4-Chips reverse-engineert und 15,8 TFLOPS KI-Trainingsleistung freigeschaltet, die Apple offiziell sperrt. Der offene Quellcode ermöglicht nun das Training von Modellen direkt auf der Hardware.
Kommentare
Sei der Erste, der hier kommentiert.
Du musst angemeldet sein, um zu kommentieren.