Tim Cook: Auch weiterhin keine Verschmelzung von iPad und Mac geplant
Das neue iPad Pro ist seit einigen Tagen erhältlich und was an dem großen Tablet schon seit längerem kritisiert wird, ist das iOS-Betriebssystem. Wenn es um eine professionelle Anwendung des Tablets geht, ist das mobile Betriebssystem einem vollwertigen OS X auf einem Mac unterlegen. Dazu kommen noch die weit umfangreicheren Anschlussmöglichkeiten bei einem Mac.
Ein iPad Pro mit einem Mac-Betriebssystem wäre damit das, was sich einige potentielle Nutzer wünschen. Laut Apple-Chef Tim Cook sieht die Sache jedoch bei der Mehrheit der Apple-Kunden anders aus. So äußerte Cook gegenüber Independent.ie, dass eine Mischung aus iPad und Mac nicht das sei, was sich Apple-Kunden wünschen. Eine derartige Kombination wäre nämlich zwangsläufig ein Kompromiss und würde so weder einem iPad noch Mac wirklich gerecht werden.
Seit etwa einem Jahr kämpft Apple bei den iPads mit sinkenden Absatzzahlen. Diese Verlsute hängen einerseits mit dem schrumpfenden Tabletmarkt zusammen, andererseits auch mit der größeren Konkurrenz. Mit dem iPad Pro versucht Apple diese Entwicklung umzudrehen oder zumindest aufzuhalten. Tim Cook ist zuversichtlich, dass dies gelingen werde und auch der Marktanalyst Daniel Ives glaubt, dass Apple den Trend im nächsten Jahr umdrehen werde.
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