Apples Elektroauto: Weitere Verzögerungen
Anfang des letzten Jahres wurde bekannt, dass Apple mit einem großen Team an einem hauseigenen Elektroauto arbeitet. Schon damals war das Projekt etwa ein Jahr alt und der Marktstart wurde laut den damaligen Berichten für 2020 angepeilt. So waren zumindest damals die Pläne, wenn man den zahlreichen Berichten glauben darf. Im Juli wurde dann berichtet, dass sich das Elektroauto um mindestens ein Jahr bis 2021 verzögern soll.
Laut einem aktuellen Artikel der New York Times soll es aber noch zu weiteren Verzögerungen kommen, da Apple zahlreiche Entlassungen vorgenommen hat und das Projekt überarbeiten will. Von Teilen des Projekts soll Apple Abstand genommen haben und Mitarbeiter in zweistelliger Anzahl entlassen haben. Insider sprechen von einer Art Reboot des Programms, wobei auch gerade die Selbstfahrfunktion infrage gestellt wird. Der derzeitige Stand soll dabei bei Apple der sein, dass der Prototyp des Fahrzeugs zumindest auf dem abgeschlossenen Testgelände selbstständig fahren kann, wie 9To5Mac berichtet.
Experten: Apple unterschätzt den Aufwand
Schon letztes Jahr gab es gleich nach dem Bekanntwerden von Apples Plänen zahlreiche skeptische Stimmen von Experten aus dem Bereich des Automobilbaus. Die Meinung war dabei die, dass Apple den Entwicklungsaufwand und die Komplexität eines Fahrzeugs unterschätze, ebenso die starke Konkurrenz durch Automobilbauer mit Jahrzehnte langer Erfahrung auf dem Gebiet.
Die Komplexität
bezieht sich nicht nur auf die technische Seite, sondern auch auf
regulatorische Vorgaben seitens der Gesetzgeber. Bei Apples Elektroauto
kommt alles zusammen, da der Elektroantrieb erst einmal eine
Herausforderung an sich ist, zweitens aber auch wie gesagt eine Selbstfahrfunktion
Teil des Fahrzeuges sein soll. Hier gibt es wiederum ebenfalls eine rein
technische als auch regulatorische Komponente.
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