Digitimes: Neues Fertigungsverfahren wird dieses Jahr besonders dünne MacBooks ermöglichen
Es verdichten sich die Hinweise, dass Apple in diesem Jahr besonders dünne MacBooks, anscheinend MacBook Pro, auf den Markt bringen wird. Den Anfang machten Gerüchte Ende des letzten Jahres, die von dünneren MacBooks mit 13" und 15" Dipslaydiagonale sprachen, die angeblich in diesem Sommer auf den Markt kommen werden.
Ende März meldete sich dann das taiwanische Branchenmagazin Digitimes zu Wort und sprach von besonders dünnen MacBooks für den Juli dieses Jahres. Vor einigen Tagen folgte dann der Apple-Kenner Jack March, der MacBook Pro für diesen Sommer ankündigte, die noch dünner sind als die MacBook Air.
Nun meldet sich wieder Digitimes zu diesem Thema und bekräftigt die eigene Vorhersage. Außerdem hat das Magazin weitere Einzelheiten parat. So soll ein anderes Produktionsverfahren die noch dünneren MacBooks ermöglichen. Die Rede ist vom sogenannten Metallpulverspritzgussverfahren, welches von der Spritzgusstechnologie der Kunststoffe abgeleitet wurde.
Dazu wird ein Gemisch aus feinem Metallpulver, in diesem Fall wohl eine Aluminiumlegierung, mit einer organischen Komponente vermischt und dann in die gewünschte Form gespritzt. Anschließend wird die organische Komponente entfernt und das Metallpulver in einem Ofen gesintert. Damit sind besonders feine Bauteile möglich, ohne aufwändiges Fräsen, was gewöhnlich bei Metallen notwendig ist.
Laut Digitimes werden die neuen dünnen MacBooks in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Wie so immer sind Vorhersagen von Digitimes mit Vorsicht zu genießen, da das Branchenmagazin in der Vergangenheit öfters mal daneben lag. Mit neuen MacBooks ist dieses Jahr aber auf jeden Fall zu rechnen und möglicherweise werden diese auch über neue Grafikchips von AMD verfügen, welche in 14nm-Bauweise hergestellt sind. Laut AMD liefern die neuen Grafikchips so eine um den Faktor 2 bessere Energieeffizienz, was naturgemäß bei mobilen Geräten wie MacBooks besonders wichtig ist.
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